Google in der Kritik – Gmail und die Privatsphäre

Google Personal Search

Großen Wirbel lösen derzeit einige Aussagen der Google-Anwälte um den E-Mail-Dienst Gmail aus. Diese erhärten zumindest den Verdacht, die Privatsphäre versendeter und empfangener E-Mails genießt keinen sonderlich hohen Stellenwert. Eine Pressemitteilung von Consumer Watchdog sorgt jetzt für weltweite Empörung.

Legt man als Anwender besonderen Wert auf seine Privatsphäre, so gibt selbst Google an, dass der hauseigene Dienst Gmail unter Umständen weniger zur Verwendung geeignet ist. Hierzu hat die Non-Profit-Organisation Consumer Watchdog einen ausführlichen Bericht rausgebracht.

Jeder, der eine E-Mail-Adresse bei Gmail nutzt, weiß, dass ein ausführlicher Scan der verfassten Schriften schon zum Standard gehört. Laut Google dient dies zum Schutz vor Spam und Viren – und natürlich auch zur Verwendung der komfortablen Suchfunktion. Die Einblendung von Werbung und externer Links wird damit begründet, diesen Dienst kostenfrei zu halten. Hier verweist Google auf die Mitkonkurrenten Yahoo! oder Microsoft, die ähnliche Maßnahmen in ihre Dienste integrierten. Fraglich bleibt die Aussage, dass Nutzer keine Vertraulichkeit erwarten dürfen, wenn sie brisante Informationen in die Hände Dritter geben.

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