Andere Länder, andere Sitten: Wenn sich digitale Inhalte im Ausland in Luft auflösen

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Das Schöne an einer digitalen Büchersammlung ist ihre Mobilität. Egal wohin die Reise geht, ihr benötigt nur ein einziges Gerät, um all eure Bücher immer dabei zu haben. Blöd nur, dass ein digitales Buch unter Umständen Restriktionen unterliegt, über die bedrucktes Papier nur lachen kann. Zum Beispiel mit Google Play Books in Singapur.

Der Google Play (Books)-Dienst steht in Singapur nicht zur Verfügung. Nun könnte man davon ausgehen, dass sich diese Beschränkung nur dahingehend auswirkt, dass man in Singapure keine Bücher herunterladen kann. Eh, no! Stattdessen schlägt der Dienst ein Update vor, im Zuge dessen er sämtliche Bücher auf eurem Mobilgerät löscht. Das liegt natürlich weniger an der Böswilligkeit von Google (oder anderer Anbieter digitaler Inhalte) als an den Gesetzen der jeweiligen Länder.

Deshalb: Wer viel unterwegs ist und seinen digitalen Konsum auf Cloud-basierte Inhalte beschränkt, sollte sich vor der Abreise über die möglichen länderspezifischen Beschränkungen informieren. Ansonsten kommt das böse Erwachen, wenn es schon viel zu spät ist – so wie bei Jim O’Donnell, der seine „Google Books in Singapur“-Erfahrung auf Current Liblicense Archive veröffentlichte.

[via Gizmodo.com]

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