Marktplatz geschlossen: Microsoft beendet Games for Windows Live am 22. August

Microsoft-Points

Mit Games for Windows Live versuchte Microsoft 2005, einen Steam-Konkurrenten zu etablieren. Nach acht Jahren des erfolglosen Nischendaseins stellt Microsoft den Gaming-Dienst nun zum 22. August ein. Ab Donnerstag kommender Woche könnt ihr keine neuen Spiele mehr über Games for Windows Live einkaufen, der Client jedoch bleibt bestehen.

Bereits eingekaufte Inhalte lassen sich also weiterhin herunterladen und spielen. Die Verfügbarkeit von Zusatzinhalten anderer Publisher scheint weiterhin den jeweiligen Anbietern zu unterliegen. Restguthaben in Form von Microsoft Points will das Unternehmen zwar in Echtwährung umtauschen, trotzdem spricht Microsoft die Empfehlung aus, das Guthaben vor dem Games for Windows Live-Ende auszugeben. Die Möglichkeit dazu bestehe danach auch auf Windows-Smartphones und der Xbox 360.

Über die Jahre hinweg konnte sich Games for Windows Live trotz regelmäßiger Updates nicht als Alternative zu Steam behaupten. „Games for Windows Live ist unbeliebt, schwierig zu benutzen, lästig, hat eine schreckliche Online-Unterstützung und ist einfach nur unangenehm“, schrieben die Initiatoren einer Petition gegen die exklusive Kopplung von Dark Souls: Prepare to die Edition an den Dienst im letzten Jahr.

[Microsoft via cnet.de]

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  1. Mich nervt Steam schon, wenn das dann jedes Mal auf Updates prüft und das Hochfahren bis der PC wirklich einsatzbereit ist, dadurch einige Sekunden länger dauert. Wenn ich mir nun vorstelle, dass dies jeder Hersteller von Games einführen würde. Ich würde mir dann wohl überlegen, ob ich überhaupt noch Games kaufe.

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