Armadillo-T: Faltbares Auto löst unsere Parkplatzprobleme

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Forscher aus Südkorea haben ein Auto entwickelt, das sich wie ein Transformer verhält. Das Armadillo-T rollt sich auf Knopfdruck zusammen und spart dadurch viel Parkfläche.

Der Armadillo-T kann durch einen Klick auf die Smartphone-App von 2,79 Meter auf 1,65 Meter verkleinern, wenn er geparkt wird. Das Elektroauto ist allradgetrieben und kann zusammengefaltet sogar um 90 Grad gedreht werden, damit es noch besser in Parklücken passt.

Der Lithium-Ionen-Akku mit 13,6 kWh soll in 10 Minuten geladen sein und zwei Personen bis zu 100 km weit befördern können. Spiegel gibt es nicht, dafür werden Kameras und Bildschirme eingesetzt. Vergangenes Jahr hatte das MIT seine Version eines Faltautos vorgestellt. Der Hiriko ist ungefähr genau so groß wie der Armadillo-T.

Ist das die Zukunft? Würde ihr so ein Auto für die Stadt nutzen?

[Via PhysOrg, gizmodo.com]

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  1. Design = Fail
    Nutzen = Fail
    Alltagstauglichkeit = Fail

    Wenn ich ein ultrakleines Auto ohne nutzbaren Kofferraum möchte nehme ich einen Smart o.ä. Ein Plastikbomber mit Schubkarrenrädern und ohne Kofferraum bringt im Endeffekt Null, das Heck hätten sie auch gleich komplett weglassen können.
    Zusätzlich soll mir mal wer erklären, wie ich ein Auto mit angezogener Handbremse “einfach” verschiebe oder um 90° drehe, andernfalls viel Spaß an abschüssigen Straßen, Parkplätzen etc.

  2. Schon heute haben nur rund 2/3 der Großstädter überhaupt ein Auto, Tendenz stark steigend. Das Auto verliert seine Bedeutung als übermotorisiertes Statussymbol, der Trend geht zu praktischen, für die Stadt geeigneten Modellen.
    Insofern ist dieses Auto ein zukunftsweisendes urbanes Konzept, wobei ich die Vorteile eher gegenüber einem Motoroller sehe. Besondes hervorzuheben ist der Elektroantrieb, der Preis dürfte hoffentlich deutlich unter dem eines Smart liegen.
    Wer ein dickes Auto mit Platz braucht, wird sich etwas anderes suchen.

  3. Dass dieses Gefäht eine Lösung für Parkplatzprobleme (in Städten) ist, kann ich mir nicht vorstellen.
    Wenn man sich einen großen Parkplatz vorstellt und dieses Vehikel dort kompakt abstellt, bekommt man spätestens Probleme, sobald das Heck wieder ausgeklappt werden soll wenn man zugeparkt ist. Dabei hilft selbst die Drehfunktion nicht.

    @JN: Ich verstehe nicht, wie du auf die Idee kommst, dass praktische Modelle im Trend liegen. Seit Jahren bricht die Schnappsidee des SUVs immer mehr Absatzrekorde und die Konzerne begeben sich neuerdings auch in kleinere Klassen. Siehe BMW, die ihre X-Reihe ausbeuen, genau wie Audi seine Q-Reihe. Selbst Mecedes begibt sich mit dem vorgestellten GLA in diese Klasse, die sehr erfolgsversprechend ist. Bestes beispiel: Opel. Die haben mit dem Mokka gute Verkaufszahlen vorgelegt.

    1. So sieht das aus! Der Mensch (noch) ist viel zu faul und selbstverliebt, als dass er sich von seinem Lieblingsspielzeug trennt. Vielleicht schaffen wir es ja bald das zu ändern… dann erkennen wir, dass die Lösung des Problems nicht in kompakteren oder zusammenfalbaren Vehikeln liegt, sondern im Verzicht auf jederzeitige persönliche Faulpelzmobilität und Wandel zur breiten Akzeptanz öffentlicher Verkehrsmittel bzw. Umstieg auf Fahrräder etc.
      Ggf. muss von staatlicher Seite mit entsprechender Besteuerung der Kraftstoffe nachgeholfen werden. Der Sprit ist viel zu billig!

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