Instagram kauft Video-Sharing-Dienst Luma

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Der von Instagram gekauft Video-Sharing-Dienst Luma verwendet unter anderem eine digitale Bildstabilisierungstechnik, um Videos direkt bei der Aufnahme mit einem Smartphone zu stabilisieren. Luma bietet jedoch noch weitere Effekte und Filter. Luma ist der erste Zukauf des Foto-Sharing-Dienstes Instagram, das im letzten Jahr selbst von Facebook übernommen wurde. Der Einkauf ist ein eindeutiges Indiz dafür, in welche Richtung es bei Instagram gehen soll.

Mit dem Video-Sharing-Dienst Luma übernimmt Instagram eine Technik für die Bildstabilisierung bei Videoaufnahmen, die auch mit Smartphones bessere Ergebnisse bringen soll. Die Luma-App bietet außerdem Filter und besondere Effekte. Videoaufnahmen können schon mit aktiven Filtern erfolgen, aber sie lassen sich nach der Aufzeichnung auch wieder entfernen.

Das vor 18 Monaten gegründete und von Y Combinator geförderte Start-up-Unternehmen erwirbt Instagram zu einem ungenannten Kaufpreis. Die beliebte Fotolösung wurde seiner Technologien wie auch seiner Mitarbeiter wegen akquiriert. Erst im Juni dieses Jahres hatte Instagram sein eigenes Angebot um eine Video-Sharing-Funktion im Stil von Twitters Vine ergänzt.

Die Übernahme machte Luma selbst auf seiner Website bekannt. Mit Instagram zusammen könne es einen weiteren großen Schritt zu seinem Ziel zurücklegen, “das Aufnehmen und Teilen wunderschöner Videos leicht zu machen, ohne teure Software oder schwere Ausrüstung einsetzen zu müssen. Wir sind unglaublich begeistert davon, bei der weiteren Verbesserung eines Produkts mithelfen zu können, das bereits von Millionen Menschen benutzt und geliebt wird.”

Facebook bestätigte die Übernahme gegenüber News.com, wollte der von Luma veröffentlichten Erklärung aber nichts hinzufügen. Luma hat seine iOS-App bereits aus dem App Store zurückgezogen, sagt den Anwendern aber noch Support bis zum Ende dieses Jahres zu. Sie bekommen außerdem die Möglichkeit zum Download ihrer Videos.

Die Übernahme verdeutlicht die unterschiedlichen Produktstrategien von Twitters Vine und Instagram. Während Vine ganz auf einfache und spontane Aufnahmen setzt, versucht Instagram seine Video-Sharing-Funktion durch vielseitigere Features zu differenzieren.

[mit Material von Bernd Kling, ZDNet.de; via News.com]

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