NSA-Mitarbeiter spionierten ihre Ehepartner aus

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Mitarbeiter des US-Geheimdienstes NSA haben Zugriff auf ungeheure Mengen von Daten einer Vielzahl der Menschen. Dass sich darunter auch der ein oder andere Lebenspartner eines Beamten befindet, hat diese offenbar gelegentlich dazu verführt, ihren Ehepartnern und Liebhabern hinterher zu schnüffeln. 

Die Mitarbeiter der NSA haben weitreichende Möglichkeiten, Menschen auf der ganzen Welt zu überwachen. Laut einem Zeitungsbericht haben Angestellte diese Macht wohl gelegentlich dazu missbraucht, ihre Ehepartner oder Lebensgefährten zu überprüfen. Dass dies nicht nur einen Vertrauensbruch innerhalb der Beziehung darstellt, sondern ganz klar belegt, dass die Überwachung bereits, zwar noch in harmlosen Ausmaß, missbraucht wird, ist bedenklich. Im vergangenen Jahrzehnt habe es vage ausgedrückt “eine Handvoll” solcher Fälle gegeben, berichtete das Wall Street Journal.

Trotz der angeblich geringen Verbreitung der Vorfälle, habe die Praxis bereits einen Spitznamen bei der NSA erhalten: “LOVEINT”. Eine Anlehnung an die gängige Abkürzung “SIGINT”, der Auswertung von Informationen. Dabei räumte die NSA bisher vor allem “unbeabsichtigte Regelverstöße” ein. In allen Fällen seien die Mitarbeiter bestraft worden.

[via Focus]

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    1. Kann man nicht vergleichen. Die Stasi hatte weniger (technische) Möglichkeiten. Auch wenn die Vermutung naheliegt, die Stasi hätte, so sie denn die gleichen Möglichkeiten gehabt hätte wie die NSA. diese ebenso genutzt, durchaus naheliegend ist, bleibt es eine Vermutung.

  1. “In allen Fällen seien die Mitarbeiter bestraft worden.” – Also…wo ist das Problem?
    Hier wurde doch klar bestraft, weil es unzulässig war, bzw. missbraucht wurde! Also muss man davon ausgehen, dass sämtlicher anderer Missbrauch auch bestraft wird!
    Sorry Snowden – aber deine Enthüllungen sind wohl nicht mehr wirklich schlagkräftig…alles nur heiße Luft!
    Und jetzt bin ich mal auf die Kommentare der paranoiden Fraktion hier gespannt :D !

    1. Stimmt! Seitdem unsere Bundeskanzlerin durch eine einfache Feststellung die Datenspionage beendete, kann das nur paranoid sein.

  2. Wenn die Stasi diese technischen Möglichkeiten gehabt hätte dann wäre die Anwerbung der vielen informellen Mitarbeiter in dem Umfang nicht nötig gewesen, darüber hätten sie sich sehr gefreut. Dadurch wäre ihre Schnüffelei noch verdeckter und lückenloser gewesen. Rückblickend verherrende Aussichten.
    Aber deswegen ist die Überwachung wie sie jetzt stattfindet, angeblich zum Schutz der Demokratie, nicht weniger verwerflich. Die Sache hat sich doch schon längst verselbstständigt und sich jeder parlamentarischen Kontrolle entzogen. Und das ist die Schuld der inkompetenten Politiker.

  3. Das ist jetzt wirklich völlig augepauscht… Ich kenne so viele Informatiker, die Daten ihrer Freundin gehakt haben. Dind die auch alle bei der STASI??

  4. Hallo adarop!

    Sagen Sie mal, glauben Sie eigentlich immer noch an den Weihnachtsmann ? Bestraft ? Mit einer Stunde in der Ecke stehen ?
    Von was “muß Mensch denn heute noch ausgehen” ?, nämlich davon, dass man von allen ausgespitzelt, beschissen und in den Dreck gezogen wird. Und dann gibt es noch so Schlaumeier, die sogar noch den Holocaust abstreiten!
    Auch heiße Luft tut weh, wenn man mit den entsprechenden Körperteilen zu nah dran ist!
    Weiterhin viel Spaß beim “glauben” – ich habe meinen Glauben schon lange verloren …..

  5. bllblblbbbllblbllblluublub !
    Dies ist k e i n Kommentar von adarop,
    obwohl er wahrscheinlich seinem wahren … lassen wir das.
    Ich wollte ihm nur wieder mal zeigen, wie einfach es ist unter
    anderem Namen zu schreiben.

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