Horrorszenario in China: Eine Millionen Kakerlaken entkommen aus einer Farm

kakerlake

Wenn man das liest, erschleicht einen ein leichter Ekel: In der Provinz Jiangsu, China, brechen über eine Millionen Kakerlaken aus einer Zuchtfarm aus. Unter Berufung auf die Angaben des "Modern Express" hatte ein Unbekannter die Anlage so weit zerstört, dass die Insekten in die umliegenden Getreidefelder entkommen konnten.

In China werden die äußerst robusten Kakerlaken vor allem gezüchtet, da sie als Heilmittel gegen Entzündungen und sogar Krebs gelten. Zudem soll ein aus ihnen gewonnenes Extrakt die Abwehrkräfte stärken.

Nachdem eine Millionen Kakerlaken in Freiheit aber auch für chinesische Bauern eine Bedrohung darstellen, musste nun rasch gehandelt werden. Die chinesische Regierung entsendete zur Bekämpfung der entstandenen Plage fünf Beamte, welche die Insekten unschädlich machen sollen. Dies wird aber zum Leidwesen für den Farmer Wang Pengsheng geschehen, denn dieser hatte erst kürzlich umgerechnet 12.000 Euro für den Kauf von 100 Kilogramm Eier des Typs „periplaneta americana“ ausgegeben.

[via Gizmodo.com]

(Bild: Shutterstock/Smit)

Tags :
  1. Also der letzte Absatz bedarf nochmal dringend einer Überarbeitung. Inhaltlich wirkt er völlig aus dem Kontext gerissen.
    Wie die 5 Beamten die Kakerlakenplage angehen wollen kann man sich vielleicht noch irgendwie denken. Welche Rolle aber der Farmer spielt (mal von den Eiern ganz zu schweigen) erschließt sich einem dann doch nicht.

    1. Mit „der Farmer“ ist der Kakerlakenfarmbetreiber gemeint. Die Eier, von denen die Rede ist, sind Kakerlakeneier, damit ist der Kontext schon wieder gegeben.

    2. Ist doch klar. Eine Million Kakerlaken werden auf der Flucht erschossen und der Farmer hat deshalb 12000€ umsonst ausgegeben ;-)

      1. Bei 100KG Kakerlakeneier sollten doch mehr als nur 1 Millionen Kakerlaken schlüpfen…
        Und bei deren Umtriebigkeit…popp popp plopp plopp…

  2. Ja, wer mag dieser Unbekannte wohl sein?
    Doch wohl nicht jemand von der chinesischen und/oder westlichen Pharma- und Lebensmittelindustrie, deren Gewinnverdoppelungspläne akut von der billigen, sauberen und vor allem nachhaltigen Lösung für Hungersnöte und Entzündungskrankheiten bedroht sind?
    Neeee, niemals. Kann gar nicht sein.
    Waren bestimmt Kakerlakenschützer, die ihre Lieblinge nicht eingesperrt sehen wollten! Alles klar.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising