Google-Smartwatch in Aussicht? Internetriese kaufte Smartwatch-Hersteller WIMM Labs

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Erinnert sich noch jemand an WIMM Labs? Das kalifornische Unternehmen brachte Ende 2011 eine Smartwatch mit modifiziertem Android-Betriebssystem auf den Markt, die sogenannte WIMM One. Vor rund einem Jahr allerdings stoppte WIMM Labs den Verkauf, löschte seinen Twitter-Account und verschwand mit dem Hinweis auf eine „exklusive, geheime Vereinbarung“ von der Bildfläche.

Jetzt wissen wir, was dahinter steckte: Google kaufte das Unternehmen samt all seiner Assets, darunter auch ein Mikro-Appstore für auf die WIMM One zugeschnittene Applikationen und die Internetadresse smartwatch.com. Wie GigaOM berichtet, integrierte Google Teile des WIMM-Teams in seine Android-Sparte, vermutlich zur Entwicklung einer Google-Smartwatch. Am vergangenen Freitagabend machte ein Google-Sprecher die Übernahme offiziell.

[GigaOM via Gizmodo.com]

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  1. Das gibt jetzt ein Chaos auf Androidseite. Google und Samsung arbeiten an zwei getrennten Konzepten für eine Android Smartwatch. Na das kann ja für die App-Entwickler lustig werden.

    1. Den Gerüchten zufolge soll auf der Galaxy Gear ja kein Android laufen sondern eher ein Embedded Linux das nur in Verbindung mit Android funktioniert während die Smarteatch von Google hier selbstständiger sein sollte.

    2. Chaos! Jawoll!
      Wenn Verbraucher zwischen verschiedenen Konzepten WÄHLEN können, herrscht Chaos!!!!!1!
      Wir brauchen einen FÜHRER, der für uns festlegt, was gut ist! Nur ein hirnloser Verbraucher ist ein guter Apple-Kunde!

      1. Du verstehst scheinbar das Problem nicht. Auswahl für den Kunden ja, aber dann mit einem gemeinsamen Konzept, das eigentlich von Google kommen sollte und nicht von Samsung. Die Entwickler müssen jetzt für zwei unterschiedliche Systeme entwickeln. Die eine Uhr hat Funktionen die die andere nicht hat und gleiche Funktionen haben unterschiedliche Frameworks. Hinter den meisten Apps stecken nicht riesige Firmen sondern einzelne Entwickler, die nicht das Geld und die Zeit haben zwei Systeme zu unterstützen. Das heißt weniger Apps oder Apps die auf den kleinsten gemeinsamen Nenner programmiert werden.

      2. Sehr konstruktiver Beitrag… Es gibt schon Gründe, weshalb Standards definiert werden und eben nicht mehr jeder Mobiltelefonhersteller sein eigenes OS bastelt. Da ist doch gerade Googles Android ein Paradebeispiel für… Für eine Smartwatch kann man so etwas vielleicht basteln, aber auf all zu viel Unterstützung von den Entwicklern muss man dann nicht unbedingt hoffen. Die würden es verständlicherweise begrüßen, wenn möglichst wenige verschiedene Plattformen genutzt würden.

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