IFA 2013: Samsung Galaxy Gear

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Nach der Veröffentlichung von Samsungs Smartwatch, der Galaxy Gear, erhielten die Koreaner durchweg schlechte Kritik für ihr Produkt. Das Smartdevice war für viele nicht innovativ genug. Nach ein paar Tagen auf der IFA 2013 trauen wir uns nun auch ein erstes Urteil zu bilden: Galaxy Gear stellt vielleicht keine Revolution auf dem Smart-Sektror dar, doch ein stylisches Accessoire ist die Uhr auf jeden Fall.

Ray Ho, Android Software Engineer bei Path, nahm sich vor Ort für uns Zeit, um die Vorzüge der Galaxy Gear zu vermitteln. Fotos schießen und betrachten, den Standort mit Freunden teilen, Textnachrichten lesen, Rufnummern wählen, Musik auswählen und aktuell über 70 verfügbare Apps bedienen – das kann Samsung Galaxy Gear. Mehr auch nicht. Aber das soll die Smartwatch anscheinend auch überhaupt nicht. Ray zeigte uns live wie einfach all diese Funktionen zu steuern sind. Einmal wischen, zweimal drücken und schon wanderte unser eben geschossenes Bild (1,9 Megapixel Kamera) von Galaxy Gear zum Note 3. Noch einmal drücken und unsere Freunde wissen via Path wo wir gerade das Foto geschossen haben – schöne Spielerei. Viel überraschender war allerdings: Auf einem 1,63 Zoll großen Display (Super AMOLED 320 x 320) kann ganz schön gut gearbeitet werden.

Den Artikel zur begleitenden App “Gear Manager” gibt es hier.

Ray Ho vermittelte anschaulich wozu Galaxy Gear überhaupt genutzt werden kann.

Ray Ho vermittelte anschaulich wozu Galaxy Gear überhaupt genutzt werden kann.

Nun, “arbeiten” bezeichnet eher die Ausführung des schmalen Katalogs an Befehlen, über die Galaxy Gear verfügt. Doch jeder Handgriff wirkt durchdacht. Von oben Wischen bedeutet einen Menüpunkt zurück. Wenn von links oder rechts gewischt wird gelangt man durch die jeweiligen Unterpunkte einer App oder des Hauptmenüs. Alle Gesten werden flüssig ausgeführt und lassen den 800 Megahertz-Prozessor unter der Haube nicht vermuten.

Selbst auf 1,6 Zoll ist noch genug Platz um die Tasten vernünftig bedienen zu können.

Selbst auf 1,6 Zoll ist noch genug Platz um die Tasten vernünftig bedienen zu können.

Dass die Uhr dick auftragen könnte oder gar zu groß sein würde konnten wir in den vergangenen Tagen nicht feststellen. Für Kaufinteressenten sollte lediglich klar sein: Ich kaufe ein Produkt, was in Abhängigkeit zu meinem Smartphone steht – bis dato nur Galaxy Note 3.0 / 10.1. Ich kann damit einige Griffe in die Hose sparen und lieber auf den farbenfrohen Bildschirm am Arm gucken. Die wichtigesten Funktionen wie Musik, Textnachrichten, Bilder, Wetter und Fitness habe ich stehts am Handgelenk.

Aktuell arbeitet Galaxy Gear nur mit Samsung Galaxy Note 3 oder Galaxy Note 10.1

Aktuell arbeitet Galaxy Gear nur mit Samsung Galaxy Note 3 oder Galaxy Note 10.1

Galaxy Gear ersetzt aber kein Smartphone sondern ermöglicht einen Smartphone-freieren Alltag. Und wer weiß, nach den ersten Curved TVs kommen nächstes Jahr dann vielleicht endlich auch die ersten Curved Smartwatches. Bis dahin müssen wir uns aber mit Samsungs exklusiver Galaxy Gear zufrieden geben. Oder wir bleiben vorerst alle noch beim lieb gewonnenen Smartphone in der Hosentasche oder Handtasche.

Technische Details:


Display: 1,63 Zoll (41,1 Millimeter); Super AMOLED

Auflösung: 320 x 320

Speicher: 4 Gigabyte; nicht erweiterbar

RAM: 512 Megabyte

Maße: 36,8 x 36,6 x 11,1 Millimeter

Gewicht: 73,8 g

Camera: 1,9 Megapixel; Autofocus

Preis: 299 Euro

Erscheinungstermin: 25. September 2013

Auf dem AMOLED Display kommen die Farben gut zur Geltung

Auf dem AMOLED Display kommen die Farben gut zur Geltung

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  1. Dummes Zeug! Was schreibt Ihr da?
    Das Teil kann, wenn überhaupt, die Zeit anzeigen und vielleicht ein kleines Spielchen spieln oder Fotos auf dem besch… Winzdisplay anzeigen. Das war’s dann aber auch. Für alles weitere muss eine Verbindung zu einem der beiden (!) Notes Geräte bestehen. That’s it. Schnarchwatch ist genau die richtige Bezeichnung dafür.
    Stylisch soll sie sein, die Schnarchwatch? Sehe ich anders. Alle Konkurrenzmodelle sind besser (Sony, Pebble, Pearl, Qualkomm, …) Abgesehen davon ist ein Armreif aus dem Modeschmuck-Regal bedeutend günstiger.
    Samsung hat’s versaut, mich wundert es nicht.

  2. Oh, das wid wohl nicht´s werden. Alleine die technischen Daten sind grausig.. 1,9 Megapixel Camera usw.. Mal Schauen ob Appel morgen das eine bessere Smartwatch vorstellen wird :-)

    1. Apple hat ja den Markennamen iWatch in vielen Ländern schon gesichert. Ich würde mich ja kaputt lachen, wenn das gar keine Uhr ist, die Apple da rausbringt, sondern irgendwas mit TV zu tun hat. Ein AppleTV als Stick wäre genial.

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