Spritzen-Roboter legt IV-Zugänge am Patienten selbst

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Einen intravenösen Zugang zu legen ist eigentlich Tagesgeschäft von Ärzten und Schwestern, aber manchmal ist es gar nicht so leicht, eine Vene zu finden und zu stechen. Ein kleiner Roboter, der vom Behandler in der Hand gehalten wird, könnte Abhilfe schaffen.

Forscher der Hebrew University of Jerusalem haben einen tragbaren Roboter entwickelt, der mit Hilfe von Infrarotlicht und elektrischen Sensoren den perfekten Punkt für die Nadel finden soll und gleich auch noch den Zugang legt.

Eigentlich ist die Erfindung SAGIV für Kinder gedacht, bei denen IV-Zugänge besonders schwer zu legen sind. Er verwendet eine Infrarotkamera und andere Sensoren, um eine nutzbare Vene zu finden und schiebt dann die Nadel samt Anschluss hinein.

Der Prototyp ist noch recht groß und schwer, doch wenn die Technik weiter entwickelt wird, könnten eines Tages medizinisches Personal damit ausgerüstet werden.

[Via The Hebrew University of Jerusalem, gizmodo.com]

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