Amjad Ali verkauft Apples iPhone 5S Gold – für bis zu 60.000 Euro

iphone 5s gold

Es gibt das iPhone 5S Gold - und es gibt goldene iPhone 5S. Tatsächlich besteht eine nicht zu unterschätzende Nachfrage nach iPhones in echtem Gold gehüllt, berichtet der in Dubai lebende Geschäftsmann Amjad Ali der Independant. Ali hat sich auf das exklusive "Modding" der Apple-Produkte spezialisiert. Die meisten Bestellungen sollen aus China, Russland und dem Mittleren Osten kommen.

Der in Glasgow aufgewachsene Ali soll laut der Independant bereits hunderte neuer iPhone 5S vorbestellt haben. Sobald die Geräte verfügbar sind, wird sein Team bei „Gold and Co.“ die ohnehin schon teuren Apple iPhones weiter veredeln, um sie dann so schnell wie möglich an verschiedene Luxus-Ausstatter liefern zu können. „Wir entfernen das komplette Gehäuse und ersetzen es durch Kupfer, Nickel und echtem Gold. Je nach Region ist die Auflage streng limitiert.“, erklärt Ali.

Ali erzählt der Zeitung weiter, dass er üblicherweise 50 Geräte pro Monat auslieferte, darunter auch iPads und Blackberrys. Seit dem Launch des iPhone 5 im letzten Jahr stieg die Nachfrage jedoch auf über 300 pro Monat. Auch die Saudische Königsfamilie soll zu seinen Kunden zählen. Klar, dass es hier noch ein wenig protziger sein muss. Das dorthin gelieferte goldene iPhone wurde zusätzlich mit hunderten Diamanten bestückt – inklusive eines sehr großen Diamanten, der den Home-Button schmückt. Der Preis: etwa 60.000 Euro. Dagegen wirken Alis Basismodelle mit gerade einmal 3.500 Euro geradezu günstig.

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Ali berichtet auch von einem Spezialauftrag aus Nigeria. So soll er 53 vergoldete iPhone 5S an einen privaten Käufer liefern, um die bald 53-jährige Unabhängigkeit von England zu feiern. „Auf der Rückseite werden wir ein Wappen, ein Schild und zwei Pferde eingravieren“, so Ali. Sein Unternehmen liefert auch die vergoldeten iPads, die an Gäste des Sechs-Sterne-Hotels Burj Al Arab verteilt werden.

Mit dem Erscheinen des iPhone 5S will Ali neben der goldenen auch eine Platin-Version anbieten. „Muslimen ist es nicht gestattet Gold zu tragen“, begründet er den Schritt. „Wir hatten bereits große Bestellungen die dann im letzten Moment zurückgezogen wurden. Mit der Platin-Version erhoffen wir uns, einen wichtigen neuen Markt zu erschließen. Außerdem ist Platin eine weitere Farbe in unserem Sortiment und jeder möchte gerne individuell sein.“

[via Independant]

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