Diese Datenvisualisierung würde sogar Mondrian gefallen

mondrian

In den 1990ern hat Ben Shneiderman die Treemap entwickelt, die hierarchische Strukturen durch ineinander verschachtelte Rechtecke visualisiert. Jetzt hat er sich von den Werken berühmter Künstler inspirieren lassen, um seine Daten darzustellen.

Das Ziel der kunstvollen Datenvisualisierungen von Ben Shneiderman, die Daten akkurat darzustellen und gleichzeitig gut auszusehen, ist ihm gelungen, wie wir finden. Und das auf höchst künstlerische Art und Weise. Shneiderman erklärt sein Projekt kunstgeschichtlich:

Farbige Vierecke waren ein beliebtes Motiv in der Kunst des 20. Jahrhunderts, vor allem in der Kunst von Piet Mondrian, dessen Werke häufig mit den Tree Maps assoziiert wurde. Nicht alle seine Entwürfe sind Tree Maps, aber einige. Seine Farbauswahl, Seitenverhältnisse und Strukturen sind ganz besonders, sie also mit einer Tree Map zu visualisieren ist nicht so einfach, wie man denken möchte. Die großen, horizontalen Gemälde von Gene Davis mit ihren vertikalen, vielfarbigen Streifen können viel leichter mit dem Tree Maps Design visualisiert werden. Die Rechtecke in Josef Albers „Hommage to the Square“ oder die Gemälde von Mark Rothko sind keine Tree Maps, entwickeln aber Varianten von Tree Maps. Andere moderne Künstler, wie Kenneth Noland, Barnett Newman oder Hans Hofmann haben meine Tree Maps ebenfalls beeinflusst.

Hier könnt ihr einige der Entwürfe von Shneiderman sehen, darunter auch solche im Stil von Piet Mondrian.

[Flowing via gizmodo.com]

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