Unschuldiger Aktenkoffer als heimliche Graffiti-Maschine

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Graffiti-Künstler Bob Partington hat ein Gerät gebaut, mit dem er relativ unauffällig und automatisch Farbspuren im öffentlichen Raum hinterlassen kann, ohne dass es allzu sehr auffällt. Er hat einen Aktenkoffer zur Heimlich-Sprühdose umgebaut.

Der im Aktenkoffer eingebaute Mechanismus erlaubt allerdings keinen Farbwechsel, da nur eine einzelne Sprühdose in seinem Inneren untergebracht ist. Der Rest läuft automatisch ab. Der Künstler muss den Koffer nur dort abstellen, wo das Tag hingesprüht werden soll.

Danach wird ein Knopf gedrückt und einfach einen Moment gewartet. Die Sprühdose im Inneren wird mit einem Mechanismus über die Schablone geführt und ausgelöst. Sekundenbruchteile später ist das Tag fertig. Wenn der Kofferbesitzer den Aktenkoffer wieder hochhebt, befindet sich das Graffiti darunter.

[Via Bob Partington, gizmodo.com]

Tags :
  1. Na super! Warum wird solchen Idioten auch noch gehuldigt, indem deren Werkzeuge zur Sachbeschädigung auch noch per YT-Video viral verbreitet werden?

    Seriöser und ernst zu nehmender Journalismus geht anders, liebes Gizmodo-Team!

    Nein, das ist nicht lustig. Oder cool. Der „Erfinder“ gehört geschnappt und dazu verdonnert, von Hand sämtliche Tags an sämtlichen Bahnstationen zu entfernen .

  2. Verbesserungs- Vorschlag 2:
    An einen Fahrrad, einen großen Tintenstrahl Druckkopf anbringen, der während der Fahrt, Texte / Bilder auf die Fahrbahn pisst.
    >
    Es gab bereits vor Jahren einen „kreativen“ Zigeuner, der hat eine Art „Endlos- Textstempel“ auf der äußere Fläche seines Fahrrad-Reifens angebracht hat. Mit einer Maler-Rolle wurde der Reifen mit Farbe versorgt.
    Damit soll der Zigeuner üble Verunglimpfungen auf Fahrbahnen gedruckt haben, in Ortschaften die Zigeuner vertrieben haben…
    lol

  3. Gast, gehst Du bitte CDU wählen oder nimmst Dir gleich das leben ? Die Idee ist sehr cool, kreativ und gehört in einen Technikblog – ob einem Graffitis gefallen oder nicht.. ach und falls Dich das ärgert – mimimimimimimimimi

    1. Gastgeber4711, würdest du mir bitte deine Adresse mitteilen? Und dann kannst du mir anschließend erzählen, wie es dir gefällt, wenn ich mit einer Spraydose meine „Verzierungen“ an deinem Hab‘ und Gut anbringe… Ich lasse mir dafür auch ein lustiges Gadget einfallen, dass die Tags auf Deinen Fußboden, deine Wände oder dein Auto sprüht. Cool, oder?

      Mal ernsthaft, sowas ist „nicht cool“. Kreativ, vielleicht. So lange diese Kreativen Orte, Wände und Leinwände benutzen, deren Eigentümer zustimmen, spricht auch nichts dagegen. Leider ist das nur in den seltensten Fällen so.

      Ich wette, du wärst der erste, der zur Polizei geht und am Stammtisch wettert, wenn sich jemand mit „seinen Tag“ z. B. auf deinem Auto verewigt. Oder etwa nicht?

      Überlege, was DU da halten würdest, wenn DEIN Eigentum auf diese Art und Weise so „cool“ behandelt würde. Erst denken, dann posten! Und nicht mit zweierlei Maß messen!

  4. Verbesserungs- Vorschlag:
    Graffiti Sprüh- Vorrichtung,
    eingebaut in einer ferngesteuerten fliegenden Drohne (Quadrokopter, ähnlich wie z.B. Parrot 2 Drohne)
    Damit könnte man Hochhaus- Fassaden besprühen,
    oder dort auch Botschaften sprühen, z.B.:
    „Stoppt alle Angriffskriege, wie in Syrien“

    1. Gast0815 ich sagte nicht, das ich drauf stehe wenn mein Eigentum verschandelt oder zerstört wird.
      Die Idee ist trotzdem genial. Wenn es ein schönes Tag ist kann es auch gerne auf mein Auto oder auf die Hauswand.
      Wenn z.B. ein „Banksy“ (google den mal) das machen würde, dann wäre das Auto ein unbezahlbares Unikat. ;)
      Diese „Hass“ „Fuck“ „Penis“ „ichwillfic****“ Tags gehen mir auch auf den Sack und sind vollkommen unnötig.
      Für mich ist Graffiti bzw. Streetart Kunst – die an den richtigen Orten die Umgebung verschönert und zum nachdenken (tun leider nicht mehr viele) anregt.
      Man muss differenzieren zwischen unnötigem Vandalismus und Kunst für die „Gesellschaft“.

      Nicht immer alles Schwarz-Weiss sehen, dafür ist die Welt zu bunt ! :)

      1. Ich habe auch nichts gegen Streetart, wo es angebracht ist (und gut gemacht). Aber für mich ist es keine Streetart, wenn jemand einfach eine Schablone besprüht. Da unterscheidet sich unser Kunstverständnis wohl doch massiv. Es geht hier nicht um Graffiti im allgemeinen, das scheint dir entgangen zu sein.

        Wie dem auch sei, weil das Motiv offenbar so schön und allseits beliebt ist, versteckt man also zudem den Mechanismus noch im Koffer, um es heimlich anbringen zu können…

        Herr, schmeiß Hirn vom Himmel!

      1. Sinnvolle Streetart wären beispielsweise richtige Graffitis. Dieser Koffer malt nur „Tags“, das sind diese dahingeschmierten Symbole, die du an jedem Telekomkasten etc. siehst. Diese „Tags“ haben nichts mit „Kunst“ zu tun und sind nichts weiter als Sachbeschädigung.
        .
        Btw, auch Graffiti sind Sachbeschädigung, wenn der Eigentümer der besprühten Fläche nicht damit einverstanden ist. Sowohl die Farbe wie auch die folgende Reinigung kann die Bausubstanz beschädigen, insbesondere bei älteren Bauwerken.
        .
        Selbsternannte Graffitikünstler, die auf nicht dafür vorgesehenen Flächen sprayen gehören angezeigt, Punkt.

        1. das mit dem sinnvollen „Streetart“ ging an SEL für den syrien text.. das antworten funkt nicht richtig. is ja auch egal.. normalerweise starte ich solche inet diskussionen nicht.. sieht ja worins endet ;)
          übrigens habe ich das video nicht gesehen, das bild & die beschreibung der technik reichen mir um nach wie vor zu sagen – schöne idee. und wenn der koffer eine schablone verwendet kann man mehr wie nur ein tag drauf machen. whatever – schönen tag undso

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