Fliegen uns in Zukunft Roboter ins Krankenhaus? [Video]

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Steigen bald autonome Hubschrauber ins Geschäft mit dem Krankentransport ein? Lyle Chamberlain und Sebastian Scherer zeigen in einem Clip von Spectrum IEEE, wie eine modifizierte Version des Boeing "Unmanned Little Bird" ihre Landeplätze aussucht.

Das US-Militär testet die Originalversion des Unmanned Little Bird (ULB), selbst ein modizifierter MD 530F „Little Bird“ Hubschrauber, bereits seit 2006 für militärische Zwecke. Das Projekt für den unbemannten Rettungsflug wurde vom Telemedicine & Advanced Technology Research Center ins Leben gerufen. Die Autoren sehen im Einsatz von Robotern eine Verbesserung, weil es in den USA mit dem Boom der Hubschrauberflüge im Krankentransport vermehrt zu Todesfällen durch Abstürze gekommen sei.

Das auf dem ULB verbaute System scannt zunächst den Boden mit sogenanntem Ladar, eine Methode, die ähnlich funktioniert wie Radar, statt Funk- aber Laserwellen aussendet. Aus der Interpretation der reflektierten Strahlen kann die Software in Echtzeit die wichtigsten Datenpunkte für eine geglückte Landung bestimmen: Beschaffenheit des Terrains, Potentielle Landeplätze, die richtigen An- und Abflugrouten und eventuell Landung oder Start blockierende Hindernisse.

Das Besondere an der Technik ist laut den Entwicklern die ständige Aktualisierung der Daten, so dass der Hubschrauber auch beim Anflug noch ein vorher unsichtbares Hindernis erkennen und die Landung abbrechen kann. Dabei ordnet der Roboter die möglichen Landeplätze nach einem internen Ranking: Nur wenn alle Faktoren stimmen, landet die Drohne auch tatsächlich, sonst wird ein anderer Platz gewählt.

[Spectrum IEEE, TATRC, Carnegie Mellon, Boeing (01), Boeing (02)]
(Bild: iurii / shutterstock.com)

[Youtube: A Full-size, Autonomous Helicopter Lands Itself]

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