Kindle Fire HDX 8.9, HDX 7, HD – Amazons neue Kindle-Tablets schon ab 139 Dollar

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Amazon hat seiner Kindle-Tablet-Serie eine Runderneuerung gegönnt. Sie kommen mit neuem Display, verändertem Design und dank Fire OS 3.0 auch mit einem aktuelleren Betriebssystem basierend auf Android 4.3 Jelly Bean. Die Preise pendeln sich wie gewohnt auf einem moderaten Niveau ein. So kostet das Flaggschiff-Modell Kindle Fire HDX 8.9 379 Dollar, das Mittelklassemodell Kindle Fire HDX 7 229 Dollar und das Einsteigermodell Kindle Fire HD 139 Dollar. Damit dreht Amazon nocheinmal deutlich an der Preisschraube.

Das neue Top-Modell ist der Kindle Fire HDX 8.9. Er ist als WLAN- oder LTE-Modell erhältlich und kostet 379 Dollar beziehungsweise 479 Dollar. Der HDX 8.9 ist wie der Name schon vermuten lässt wieder mit einer 8,9 Zoll großen Anzeige ausgestattet. Das verbesserte HDX-Display bietet mit 2560 mal 1600 Pixel jetzt aber eine deutlich höhere Auflösung. Es ist dieselbe Auflösung, über die auch das Nexus 10 verfügt. Aufgrund des kleineren Bildschirms kommt der Kindle mit 339 ppi sogar auf eine höhere Pixeldichte als das Google-Tablet. Amazon verspricht zudem eine einhundertprozentige sRGB-Farbgenauigkeit, weniger Reflexionen, dynamische Bildkontraste und eine höhere Helligkeit.

Unter der Haube werkelt anstatt des bisherigen Dual-Core-Chips Qualcomms neuester Quad-Core-Prozessor Snapdragon 800 (MSM8974) mit einer Taktrate von 2,2 GHz und einer Andreno-330-Grafikeinheit, der ein deutliches Leistungsplus verspricht. An internem Speicher stehen wieder 16, 32 oder 64 GByte zur Wahl. Die Akkulaufzeit beträgt laut Amazon jetzt 18 Stunden beim Lesen und 12 Stunden bei anderweitiger Nutzung. Neben der üblichen HD-Front-Kamera, hat Amazon dem HDX 8.9 auch eine rückseitige 8-Megapixel-Kamera verpasst.

Der Amazon Kindle Fire HDX 8.9 ist mit Qualcomms neuestem Quad-Core-Prozessor Snapdragon 800, einem hochauflösenden Display mit 2560 mal 1600 Pixel sowie einer 8-Megapixel-Kamera ausgestattet (Bild: CNET.com).

Der Kindle Fire HDX 7, der Nachfolger des Kindle Fire HD, ist ebenfalls als WLAN- und LTE-Ausführung erhältlich. Er kostet 229 Dollar respektive 329 Dollar und bietet ein verbessertes Full-HD+-Display mit einer Auflösung von 1920 mal 1200 Pixel. Wie der HDX 8.9 ist auch er mit Qualcomms Snapdragon-800-CPU ausgestattet und verfügt über dieselbe Speicherausstattung wie das größere Modell. Die rückseitige 8-Megapixel-Kamera ist aber dem HDX 8.9 vorbehalten.

Die Akkulaufzeit beträgt laut Amazon jetzt 18 Stunden beim Lesen und 12 Stunden bei anderweitiger Nutzung (Bild: CNET.com).

Die Akkulaufzeit beträgt laut Amazon jetzt 18 Stunden beim Lesen und 12 Stunden bei anderweitiger Nutzung (Bild: CNET.com).

Als günstigstes Modell hat Amazon jetzt den Kindle Fire HD im Programm. Er ist im Prinzip recht ähnlich ausgestattet wie das Vorgänger-Modell, wird jetzt aber zu einem niedrigeren Preis verkauft. Er ist statt für 199 Dollar nun für 139 Dollar zu haben. Im Vergleich zum Standard-Kindle hat er mit einem HD-Display mit einer Auflösung von 1280 mal 800 Bildpunkten, einem 1,5-GHz-Dual-Core-Prozessor, 8 oder 16 GByte Speicher eine deutlich bessere Ausstattung zu bieten.

Der Amazon Kindle Fire HDX 7 ist mit Qualcomms neuestem Quad-Core-Prozessor Snapdragon 800, einem Full-HD-Display und maximal 64 GByte Speicher ausgestattet (Bild: CNET.com).

Der Amazon Kindle Fire HDX 7 ist mit Qualcomms neuestem Quad-Core-Prozessor Snapdragon 800, einem Full-HD-Display und maximal 64 GByte Speicher ausgestattet (Bild: CNET.com).

Daneben hat Amazon allen drei Modellen ein neues Design verpasst. Anstatt eines leicht gebogenen Gehäuses, sind die Kindle-Tablets mit einer kantigeren Rückseite ausgestattet, sodass die Lautsprecher etwas mehr Luft haben, wenn die Geräte flach auf dem Tisch liegen. Der Power-Button und die Lautstärkeregelung lassen jetzt auch etwas einfacher bedienen. Außerdem sind die Tablets deutlich leichter geworden. Das neue 8,9-Zoll-Gerät wiegt beispielsweise nur rund 375 Gramm. Der gleich große Vorgänger brachte noch ein Gewicht von 567 Gramm auf die Waage.

Der neue Amazon Kindle HD kommt mit einem HD-Display mit einer Auflösung von 1280 mal 800 Bildpunkten, einem 1,5-GHz-Dual-Core-Prozessor sowie 8 oder 16 GByte Speicher (Bild: CNET.com).

Der neue Amazon Kindle HD kommt mit einem HD-Display mit einer Auflösung von 1280 mal 800 Bildpunkten, einem 1,5-GHz-Dual-Core-Prozessor sowie 8 oder 16 GByte Speicher (Bild: CNET.com).

Als Betriebssystem ist auf allen Kindle-Fire-Tablets das neue Fire OS 3.0 (Spitzname “Mojito”) vorinstalliert. Es basiert auf der aktuellsten Android-Version 4.3 Jelly Bean und bringt zahlreiche Verbesserungen mit.

Grundlegend läuft das System schneller und reagiert besser auf Berührungen und Gesten. Amazon hat weiterhin die Benutzeroberfläche überarbeitet. Neben der Karussell- ist nun auch eine Gitteransicht vorhanden. Nutzer können außerdem mit einem Klick alle Benachrichtigungen deaktivieren sowie im Hintergrund laufende Apps auf den Schirm holen, per Fingerwisch zwischen ihnen hin- und herwechseln und sie wieder schließen.

Amazon hat die Kindle-Tablets mit dem neuen Fire OS 3.0 ausgestattet. Es läuft schneller und bietet jetzt auch eine Gitteransicht (Bild CNET.com).

Amazon hat die Kindle-Tablets mit dem neuen Fire OS 3.0 ausgestattet. Es läuft schneller und bietet jetzt auch eine Gitteransicht (Bild CNET.com).

Verbessert hat Amazon auch den Download-Manager, den Silk-Browser und den Reader-Modus. Das neue Fire-OS bringt zudem eine Reihe an Funktionen für Nutzer mit, die ihre Kindle-Tablets auch in der Arbeit verwenden wollen, und enthält neue Cloud-Dienste wie 1-Tap-Archive oder Cloud-Collections. Ersteres Feature analysiert beispielsweise die auf dem Tablet gespeicherten Inhalte und bietet dem Nutzer die Möglichkeit, selten genutzte Inhalte mit einem Klick in die Cloud zu verschieben, um mehr Speicherplatz auf dem Gerät zu schaffen.

Über den neuen Notfall-Button kontaktieren Kindle-Besitzer den technischen Support, der in Echtzeit per Remote-Zugriff bei allen möglichen Problemen hilft (Bild: CNET.com).

Über den neuen Notfall-Button kontaktieren Kindle-Besitzer den technischen Support, der in Echtzeit per Remote-Zugriff bei allen möglichen Problemen hilft (Bild: CNET.com).

Eine der größten Neuerungen ist aber das Feature “Mayday” – ein Button für Notfälle. Über die Einstellungen haben Kindle-Besitzer die Möglichkeit, sich direkt mit dem technischen Support verbinden zu lassen, falls es Probleme mit dem Gerät gibt. Innerhalb von 15 Sekunden soll ein Mitarbeiter zur Verfügung stehen, der per Remote-Zugang auf das Tablet zugreifen kann. Der Dienst wird laut Amazon durchgehend 24 Stunden pro Tag verfügbar sein.

Desweiteren können Besitzer eines Kindle-Fire-HDX-Tablets Amazon-Prime-Videos endlich auch auf das Tablet herunterladen und ohne Internetverbindung anschauen. Fire OS 3.0 erlaubt zudem das Streamen von Inhalten auf ein TV-Gerät. Damit können Nutzer beispielsweise Videos auf dem Fernseher betrachten, im Web surfen oder Spiele spielen.

Dank der neuen Schutzhüllen lassen sich die Kindle-Tablets im Hoch- sowie Querformat aufstellen (Bild: CNET.com).

Dank der neuen Schutzhüllen lassen sich die Kindle-Tablets im Hoch- sowie Querformat aufstellen (Bild: CNET.com).

Das Feature X-Ray weitet Amazon auf Musik aus. Es zeigt Lyrics oder während Filmen den Namen eines gerade laufenden Songs an. Außerdem hat Amazon die Buchempfehlungen des im Mai übernommenen Unternehmens Goodreads integriert.

Als Zubehör hat Amazon noch Schutzhüllen angekündigt, die auch als Ständer für die Geräte gedacht sind. Dank der Hüllen lassen sich die Kindle-Tablets im Hoch- sowie Querformat aufstellen.

Die neuen Tablets werden zuerst in den USA erhältlich sein. Der Kindle Fire HDX 7 ist ab 18. Oktober verfügbar. Das LTE-Modell folgt am 14. November. Das 8,9-Zoll-Kindle-Tablet wird dann ab dem 7. November zum Verkauf stehen, die LTE-Ausführung rund einem Monat später am 10. Dezember. Der leicht überarbeitete Kindle Fire HD ist ab 2. Okotober verfügbar. Vorbestellungen werden ab sofort entgegengenommen. Für Europa hat Amazon noch keine Preise und Verfügbarkeiten bekannt geben.

[Mit Material von Christian Schartel, CNET.de; Bilder: CNet.com]

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  1. Auch der hier stehender Kommentar vom: „ jetzt „
    stammt von einen Identitätsdieb, der meinen Namen / Account hier öfter missbraucht !
    Sehr wahrscheinlich ist es der unfähiger Apfel- Boy /s, der mangels Sachargumente,
    versucht so primitiv meinen Namen zu verunglimpfen und unglaubwürdig bzw. lächerlich darzustellen.
    Achtung !!! Apple- Sucht kann eben das Hirn schädigen …
    Jeder denkender Gehirn, erkennt auf Anhieb, dass in dem genannten Kommentar,
    sowohl die Inhalte und auch die Art, nicht zu meinen Stil & Tenor passen !

  2. Ich find das nicht gut wen einer von einen anderen seinen account klaut und dann ihn aussehnen lässt wie wenn er zu viel fernsehen geguckt gehabt hatte, zb wahlkampf und deswegen nicht mehr richtig schreiben und Lesen kann, weil in deutschland keiner mehr für ein anderen sich intressiert ob er dumm sich anhört wie Politikern bei Wahlkampf. weswegen auch in werbung immer mehr dumm wirklich gesprochen, wie bei den Menschen auch, weil als rhetorischer mittel nutzt man das. weil ein dummer einen anderen dann sympatischer findet

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