Silk Road – der Drogenumschlagplatz im Darknet ist dicht

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Das FBI hat in den USA den mutmaßlichen Betreiber der Untergrundplattform Silk Road dingfest gemacht. Die Website gehörte zum Darknet, das nur über Tor nutzbar ist. Auf Silkroad wurden Waffen und vor allem Drogen verkauft. Bezahlt wurde anonym mit Bitcoins.

Wie das FBI den Betreiber von Silk Road aufgespürt hat, ist nicht genau bekannt. Es heißt nur, dass ein Paket mit gefälschten Ausweisdokumenten mit seiner Adresse aufgespürt wurde. Daraus hat sich ein Anfangsverdacht ergeben, der die Ermittlungen ins Rollen brachte. Der unter dem Pseudonym Dread Pirate Roberts agierende Mann ist angeblich erst 29 Jahre alt und wurde in San Francisco geschnappt.

Über Silk Road wurde alles mögliche gehandelt – angefangen von Waffen über gefälschte Ausweise und Dokumente bis hin zu weichen und harten Drogen gab es dort so ziemlich alles. Nicht nur deshalb ist der mutmaßliche Betreiber nun in die Bredouille geraten. Er hatte angeblich auch einen Mord in Auftrag gegeben. Zielperson war ausgerechnet ein Mensch, der versuchte, die Identität von Teilnehmern der Handelsplattform offenzulegen. Ob der Mord ausgeführt wurde, ist derzeit nicht sicher.

[Via Krebs on Security]

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    1. Es wird durchaus erwähnt in dem verlinkten Dokument. Es ist dort aufgeführt, das im Shop unter „Services“ Kontakte zu „Firearms and Amunition“ Händlern vermittelt wurden.

      1. Wer braucht denn in den USA bitte das I-Net zum Waffen/Munition kaufen zu können? Da wartet man doch nur an der Ecke McDonalds & Starbucks auf den alten Van und fragt dann den Bruder der Aussteigt, was es heute im Angebot gibt….

        1. Yep, so siehts aus, im Amiland ist das wohl das kleinste Problem, sei es Waffen oder Drogen ;)…

          BTW:
          Das FBI sollte besser die Pedo-Seiten im Darknet dicht machen :mad: , statt sich mit Drogen und Waffen rum zu schlagen… Letzteres gibt es in den USA in den meisten Staaten eh an jeder Ecke.

  1. Ich find es zwar toll das sie die Seite dicht gemacht haben (oder nur den betreiber gefasst?),
    man sollte bei sowas nur eins Bedenken – Geht eine Seite down, kommen 5 Neue die den Platz der alten Seite einnehmen wollen.. sieht man gut beim Streaming Seiten, jedesmal wenn dort eine gebusted wurde kamen neue hinzu.. das wird hier leider nicht anders sein.

    1. Ein US Amerikaner betreibt eine Handelsplattform für Drogen, soll aber gegen Waffen sein, da diese andere verletzen
      könnten? Das ist irgendwie schwer zu glauben…. zumal er auch wegen einem Mordauftrag angeklagt wird…. also nach einem Menschenfreund klingt das nicht….

      Und wie ich oben schon schrieb, hat das FBi dokumentiert das sehr wohl Kontakt zu Waffen und Munitionshändlern über die Plattform angeboten wurden….

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