Steam Machine mit Dampf: Valve gibt High-End-Konfigurationen der Prototypen bekannt

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Im Laufe des kommenden Jahres will Valve in Zusammenarbeit mit seinen Hardware-Partnern unterschiedliche Konfigurationen der Steam Machine auf den Markt bringen. Wie die US-Amerikaner nun bekannt gaben, laufen die ersten Prototypen mit Intel-CPUs und Grafikkarten von Nvidia – und haben ordentlich Dampf unter der Haube.

300 Beta-Tester will Valve in naher Zukunft mit diesen Prototypen ausstatten. Die im Hinblick auf die Grafikeinheit schwächsten Steam Machines verfügten laut Valve über eine GTX-660-GPU (aktuell zwischen 150 und 200 Euro). Als weitere Modelle kämen die GTX 760 (ab 200 Euro), 780 (ab 500 Euro) und sogar Titan (um 1.000 Euro) zum Einsatz.

Bei den CPUs setzt Valve auf Intels aktuelle Haswell-Generation und lässt Modelle mit Core i5 4570-, Core i7 4770, und Core i3-Chipsatz verbauen. Jede Steam Machine soll darüber hinaus mit 16 GB DDR3 1600 Arbeitsspeicher ausgestattet sein und über eine 1 TB großen Hybrid-Festplatte mit 8 GB SSD-Speicher verfügen.

Grob überschlagen und in Eigenregie zusammengebaut würde die günstigste Steam Machine also noch immer etwa 700 Euro kosten, was Valves Wohnzimmer-PC zumindest auch preislich von Xbox One und Playstation 4 abgrenzen würde.

Welche Modelle und Konfigurationen 2014 genau auf den Markt kommen, bleibt abzuwarten. Laut Valve sollen jedoch unterschiedliche Leistungs- und Preisklassen zur Auswahl stehen. Außerdem will der Steam-Betreiber die Pläne des Gehäuses (Abmessungen: 30,7 cm x 31,7 cm x 7,4 cm) veröffentlichen. Wer Zugriff auf einen 3D-Drucker hat, kann sich den „Rahmen“ seiner Steam Machine also selbst ausdrucken.

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[Steam Community]

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