Timelapse: Observatorium schießt gigantische Laserstrahlen gen Nachthimmel [Video]

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Neben riesigen Spiegeln verfügen Weltraumteleskope über kraftvolle Laser. Sie kommen zum Einsatz, um atmosphärische Turbulenzen zu ermitteln. Für den Laien jedoch sind sie vor allem eins: beeindruckende Lichtstrahlen, die gen Nachthimmel schießen und einen Hauch von Science Fiction vermitteln.

Sean Goebel, Astronomie-Student der Universität von Hawaii, filmte am Mauna Kea Observatorium solche Laser in Aktion. Aus dem Material kreierte er einen sehenswerten Timelapse-Film, der außerdem fantastische Bilder des Nachthimmels über dem hawaiianischen Observatorium zeigt.

Die Teleskop-Lasern haben eine Leistung, die sich zwischen 15 und 40 Watt bewegt. Zum Vergleich: Ein handelsüblicher Laserpointer, mit dem von der Erde aus ein Pilot geblendet werden kann, verfügt über 5 Milliwatt (5/1000 Watt). Wenn die Laser zum Einsatz kommen, erklärt die Luftfahrtbehörde der USA den Flugraum über den Teleskopen deshalb zur No-Flight-Zone.

[Sean Goebel via Gizmodo.com]

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  1. Warum sind die Laserstrahlen eigentlich sichtbar? Diese Telescope werden ja extra da gebaut wo die Luft sehr dünn und ohne Staub ist. Das gerichtete Licht dürfte man doch eigentlich gar nicht von der Seite sehen?

    1. Naja, 15 Watt ist eben auch sehr viel Leistung, zumal es ein stehender Strahl ist. Und etwas Feuchtigkeit und Staub ist einfach immer vorhanden. Ich weiß auch nicht, ob der Strahl mit bloßen Auge so gut sichtbar ist, oder man schon eine relativ lange Belichtungszeit dafür braucht.

    2. Ich meine mal gehört zu haben, dass man das Raman Streuung nennt. Dabei würden die Luftmoleküle selbst den Laser streuen, was ihn sichtbar macht.

  2. On the other side is an array of secular and liberal Egyptians, moderate Muslims, Christians — and what the opposition says is a broad sector of the general public that has turned against the Islamists. They say the Islamists have negated their election mandate by trying to monopolize power, infusing government with their supporters, forcing through a constitution they largely wrote and giving religious extremists a free hand, all while failing to manage the country.

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