Clandestine: Anomaly auf der InsideAR – Das vielleicht ambitionierteste Indy-Game überhaupt

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Auf der InsideAR 2013 zeigte uns Zenfris Chefentwickler Corey King sein bisher größtes Projekt Clandestine: Anomaly. Dieses GPS-basierte Augmented Reality (AR) Game kombiniert die echte Welt mit raffinierten Gaming-Elementen und einer ausgeklügelten Story. Im Grunde will Clandestine: Anomaly alles. Er selbst nennt es ein "epic first-person strategy science fiction adventure role-playing game and Tower Defence combat". Alles klar?

Clandestine Anomaly ist Kings Baby. Mit leuchtenden Augen und schwärmt er auf der InsideAR 2013 in München von seinem epischen AR Game. Er selbst tüftelt bereits seit Jahren an dem komplexen Game-Konzept welches sich mit Hilfe von AR um die ganze Erde spannen soll. Laut eigenen Aussagen hat er bereits ein 300-seitiges Story und Gameplay-Script vorliegen. Besonderes Augenmerk legt er auf ein glaubhaftes Storytelling, welches sich nahtlos in das AR-Konzept einfügt.

Clandestine: Anomaly ist ohne Frage höchst ambitioniert. Wenn im endgültigen Spiel tatsächlich alle von King geplanten Funktionen und Story-Elemente untergebracht werden, könnte Clandestine: Anomaly das erste Game sein, welches wirklich glaubhaft unsere Wirklichkeit mit einer virtuellen Realität verschmelzen lässt.

Dabei sah es noch bis vor kurzem überhaupt nicht gut aus für Clandestine: Anomaly. Denn eine im Mai iniziierte Kickstarter-Kampagne sammelte lediglich 11.500 von den benötigten 50.000 Dollar ein. Wer den motivierten King jedoch einmal live erlebt hat der ahnt, dass er sich von solchen Rückschlägen nicht aufhalten lässt. So zog er weiter von Investor zu Investor, von Messe zu Messe um seine Vision zu verbreiten. Dabei konnte er nicht nur einige Preise für sein Konzept einheimsen, sondern setzte sich auch gegen 50 Mitbewerber durch und erhielt von dem Canadian Media Fund 710.000 Dollar. Das war aber längst nicht alles. Hier kommen noch einige weitere Sponsoren hinzu, so dass King derzeit auf ein Budget von 1,6 Millionen Dollar zurückgreifen kann. Mit diesem Geld im Rücken sammelte er ein 45-köpfiges Entwicklerteam um sich, welches nun seit 5 Wochen an der technischen Umsetzung seiner Idee werkelt.

Was wir dabei auf der InsideAR zu sehen bekamen war noch nicht besonders beeindruckend. Aber hey, sie arbeiten auch erst seit 5 Wochen daran. So zeigte King, wie er auf einer Umgebungskarte Gegner platziert die daraufhin ganz AR-like mit dem Kamerabild des Tablets verschmelzen. Auf die Entwickler von Clandestine: Anomaly wartet noch jede Menge Arbeit. King meinte, dass sie wohl erst in geschätzt drei Jahren fertig werden. Wenn King dann aber tatsächlich all seine Visionen in Clandestine: Anomaly unterbringt, erwartet uns eines der außergewöhnlichsten Indy-Games überhaupt.

Richtig viele Infos zum Konzept hinter Clandestine: Anomaly findest du auf der abgelaufenen Kickstarter-Kampagne.

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