Google Plus nutzt Daten der User für Werbezwecke ab dem 11. November

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Der Suchmaschinenriese Google hat seine Nutzungsbedingungen für Google Plus überarbeitet. Die Änderung beinhaltet die automatische Verwendung des Namens, Bilder und der Aktivitäten der Nutzer von Google Plus. Wirksam wird die Verwertung der Daten für Werbezwecke ab dem 11. November 2013.

In den meisten Fällen werden die privaten Informationen nur an Freunde weitergegeben. Doch bei Posts und Bewertungen auf Google Play oder Google Plus werden eure Daten zukünftig öffentlich angezeigt.

Minderjährige sind von der neuen Regelung nicht betroffen. Alle anderen müssen über das sogenannte Opt-in-Verfahren auf Google der Weitergabe der privaten Daten ausdrücklich zustimmen. Sollte die Funktion aktiviert sein, könnten zukünftig zum Beispiel Restaurants oder Shops mit eurem Bild und Namen in der Google-Sucher erscheinen. Dies passiert, sobald ihr einmal mit der jeweiligen Seite interagiert habt, also einen Kommentar oder “+1” gesetzt habt. Bei den Google-eigenen Diensten wie Google Play Store werden die Daten automatisch sichtbar sein. Daran ändern kann der User nichts.

Aus der New York Times:

“Wenn die neue Werbepolitik von Google am 11. November wirksam wird, ist es Google erlaubt “Soziale Empfehlungen” auf über zwei Millionen Seiten mit Werbung weiterzugeben. Diese können von mehr als schätzungsweise einer Milliarde Menschen betrachtet werden.

Wenn ein User beispielsweise einer Bäckerei auf Google Plus folgt oder ein Album beim Google Play Musikdienst bewertet, können Name, Photo und Meinung des Nutzers öffentlich angezeigt werden.”

Ab dem 11. November 2013 wird die Änderung der Nutzungsbedingungen wirksam. Um sich darauf vorzubereiten oder den Zugriff zu verweigern hat Google extra eine eigene Seite erstellt. Die Nutzungsbedingungen findet ihr hier.

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  1. Hi,

    erstmal danke für den ausführlichen Artikel. Es ist leider das, was man schon seit geraumer Zeit befürchtet hat.
    Aber gerade in den Zeiten der personalisierten Werbung, war es nur eine Frage der Zeit.
    Man hat zum Glück die Möglichkeit, über den genannten Link dieser Datenweitergabe zu widersprechen. Jedoch werden sicher nur die wenigsten Leute von dieser Möglichkeit überhaupt wissen und dem zufolge auch nutzen.
    Beste Grüße

  2. Das kann man übrigens deaktivieren! Genau lesen und einen kleinen Link anklicken, dann eine Checkbox abklicken, fertig. Na ja, hoffen wir es nützt was…

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