Rosetta trifft 67P: Raumsonde der ESA soll 2014 erstmals auf einem Kometen landen

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Seit zwei Jahren befindet sich die Raumsonde Rosetta der European Space Agency (ESA) im „Winterschlaf“. Ihr interner Wecker klingelt am 20. Januar 2014 um 10 Uhr GMT (11 Uhr deutscher Zeit). Dann soll sie als erste Sonde auf dem Kometen 67P/Churyumov–Gerasimenko landen und Proben sammeln.

„Kometen sind die grundlegenden Bausteine unseres Sonnensystems und wahrscheinlich der Ursprung des Wassers auf der Erde“, so die ESA auf ihrer Website. „Rosetta wird uns weitere Einblicke über die Rolle von Kometen in der Entwicklung unseres Sonnensystems geben.“

Rosetta startete bereits Anfang 2004 ihre lange Reise durchs Weltall. Bis dato legte sie mehrere Hundert Millionen Kilometer zurück, flog drei Mal an der Erde vorbei, ein Mal an Mars und näherte sich zwei Asteroiden. Seit 2011 befindet sich die Sonde im Winterschlaf, um den frostigen Weg Richtung Jupiter zurück zu legen.

Komet 67P/Churyumov–Gerasimenko hat einen Kerndurchmesser von nur vier Kilometern, seine Gravitation ist also sehr gering. Damit Rosetta nicht einfach von dem Kometen zurück ins All prallt, verfügt die Sonde über Eisschrauben und Harpunen, mit denen sie sich am Kometen befestigt.

[ESA via Gizmodo.com]

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