InsideAR – Pixories erweckt auf Grußkarten Babys zum Leben

pixories babycard

Pixories verschickt per Post echte Postkarten und lässt dank Augmented-Reality-App Videos darauf laufen. Wie das genau funktioniert und warum die ungewöhnlichen Video-Grußkarten von Pixories in naher Zukunft wohl nur ein Nischendasein fristen werden erfährst du im Artikel.

Fast ein Jahr ist es her, dass wir das letzte Mal von Pixories berichteten. Damals konzentrierte sich das Münchner Augmented-Reality-Start-Up voll und ganz auf das anstehende Weihnachtsgeschäft. Jetzt zeigt Pixories auf der InsideAR in München, dass auch Anlässe wie die Geburt eines Kindes für den Dienst geeignet sind. Dies gilt ganz besonders für leicht geekige Eltern und ihren technik-affinen Freundes- und Verwandtenkreis.

Denn auch wenn der Dienst von Pixories als einfallsreich und außergewöhnlich bezeichnet werden kann, selbsterklärend ist er nicht. Wer ihn nutzen will braucht zunächst ein bis zu 60 Sekunden langes Video, im oben erwähnten Beispiel vorzugsweise vom eigenen Nachwuchs. Dann gehts auf die Seite mybabycard.de, auf der das Video hochgeladen werden kann. Danach wird aus einer Variation von verschiedenen Babymotiven für die Karte gewählt und eine oder beliebig viele Adressaten ausgewählt. Denn – und das ist der eigentliche Clou – auf der Karte kann mittels Augmented Reality Technik das zuvor hochgeladene Video zum Laufen gebracht werden.

Kurze Zeit später erreicht die Karte dann postalisch ihr Ziel. Ab hier wirds kompliziert. Denn selbst technisch versierte Empfänger werden Probleme haben auf Anhieb zu erkennen, welche außergewöhnlichen Funktionen in der so schlicht erscheinenden Karte schlummern – von Oma mal ganz zu schweigen. Um das Potenzial der Pixories-Karte voll auszuschöpfen, braucht der Nutzer erstmal ein iOS- oder Android-Gerät mit dem er dann über den App-Store beziehungsweise Google Play Store die Pixories-App installiert. Über die App wird nun der QR-Code auf der Rückseite der Karte gescannt (oder wahlweise eine kurze ID eingegeben). Jetzt kann durch die App, welche auf die Smartphone-Kamera zugreift, die Vorderseite der Karte betrachtet werden und – tataaa! – das Video legt sich perspektivisch korrekt darüber und zeigt den lachenden/schlafenden/kreischenden Nachwuchs.

Wie wir finden, ist das eine richtig nette Idee! Allerdings zweifeln wir daran, dass es in naher Zukunft eine weite Verbreitung finden wird. Zu umständlich ist es derzeit, das Video tatsächlich zum Laufen zu bekommen. Zu wenig verbreitet ist das Augmented Reality Konzept. Wer es trotzdem mal ausprobieren will, für den haben wir einen Gutschein-Code:

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