Test: Gaming Headset Turtle Beach Earforce PX22

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‘Offizielles Headset für Major League Gaming’ – mit diesem Titel darf sich der Turtle Beach Earforce PX22 schmücken. Zurecht, denn das Headset für knapp 70,- Euro ist perfekt zum Zocken.

Design und Verarbeitung des Turtle Beach Earforce PX22

Headset und Verstärker bestehen fast ausschließlich aus schwarzem Plastik, das sich nicht allzu hochwertig anfühlt. Auch das Design mit den blauen Absetzungen an den Hörmuscheln ist sicherlich nicht jedermanns Sache. Dennoch ist der Turtle Beach Earforce PX22 äußerst solide verarbeitet, nichts klappert, sondern sitzt stabil. Das Mikrofon lässt sich beinahe stufenlos verstellen und bleibt dann auch dort, wo man es haben will.

Tragekomfort

Mit nur etwa 240 Gramm ist der Turtle Beach Earforce PX22 ein Leichtgewicht. Und dank hervorragender Polsterung an Bügel und Ohrmuscheln sitzt er perfekt, ohne dabei allzu sehr zu drücken. Auch die Größe lässt sich kinderleicht einstellen, so dass das Headset für so ziemlich jeden Kopf perfekten Sitz bietet. Auch stundenlangem Gaming steht somit nichts im Weg. Lediglich der Verstärker kann etwas stören, da er nur etwa einen Meter vom Headset baumelt. Am besten ist es, ihn sich an die Kleidung zu klippen.

Zubehör

So vielfältig, wie der Turtle Beach Earforce PX22 einsetzbar ist, so vielfältig gestaltet sich auch das Zubehör. Neben dem Verstärker liegen noch allerhand Kabel bei, um das Headset für die verschiedensten Anwendungsmöglichkeiten zu rüsten. Neben einem vierpoligen 3,5mm-Kabel sind das ein RCA-Splitter-Kabel zum Anschluss des Headsets an die Playstation 3 und die Xbox 360, für letztere auch noch ein spezielles Audioanschlusskabel. Wer seine Xbox allerdings über HDMI an den Fernseher angeschlossen hat, benötigt ein zusätzliches Audio Adapter Kabel, das dem Turtle Beach Earforce PX22 nicht beiliegt.

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Turtle Beach Earforce PX22

Bedienung und Funktionen

Natürlich kann das Headset einfach so benutzt werden, wer jedoch mehr herausholen möchte, schließt es an den mitgelieferten kleinen Verstärker an. Und der hat es in sich. Hier können Höhen und Tiefen angepasst, das Mikrofon stummgeschalten und die Lautstärke geregelt werden. Tolles Feature: wird das Headset an eine Konsole angeschlossen, können die Lautstärken von Chat und Spiel separat geregelt werden. Der kleine Verstärker wird einfach über USB an die Konsole oder den PC angeschlossen, ein zusätzliches Netzteil wird nicht benötigt.

Sound

Das A und O eines Kopfhörers ist der Sound, den er liefert. Der Turtle Beach Earforce PX22 hat klanglich einiges zu bieten, kann uns im Test jedoch nicht völlig überzeugen. Zum Spielen reicht die Klangqualität allemal, zumal sich der Sound mit dem beiliegenden Verstärker effektiv regeln lässt. Wer den Kopfhörer jedoch auch mal nur zum Musikhören nutzen will, wird etwas enttäuscht. Der Bass ist etwas schwach, die Höhen sind zu dominant. Alles in allem ist der Klang nicht so ausgeglichen, wie wir es uns wünschen würden. Das Mikrofon jedoch macht, was es soll: der Ton wird sauber und rauschfrei übertragen.

Fazit

Im Test zeigte sich der Turtle Beach Earforce PX22 als perfektes Headset zum Spielen. Hoher Tragekomfort und vielfältige Anschluss- und Einstellmöglichkeiten dank des praktischen Verstärkers. Lediglich der Sound konnte uns nicht so überzeugen, wie es ein Kopfhörer für immerhin knapp 70,- Euro hätte tun können. Dafür gibt’s einen Punkt Abzug.

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  1. Hi Sven,

    schöner Test! Hattest du bereits die Gelegenheit das Headset mal mit dem Astro A40 oder einem ähnlichen Headset zu vergleichen? Würde mich mal interessieren ob das Turtle Beach da mithalten kann.

    Grüße

  2. Hallo,

    Kurze frage ich hab mir das Turtle Beach Ear Force px22 geholt, habe im Markt nach gefragt ob das px22 Empfehlens wert ist. Keine frage es ist Empfehlens wert aber da ich eine Reiner Suchen und Zerstören spieler bin is es mir wichtig denn Klang der Schritte vom Gegner zuhören auch wenn die mit dem Perk Totenstille spielen, jedoch muss ich leider sagen das ich sie nicht höre.

    Somit komme ich zur frage ist es normal das dieses Headset nich dafür geeignet ist oder hab ich die Einstellung falsch eingestellt?

  3. Sehr guter und ausführlicher Bericht!. Mein erstes Gamining Headset war auch ein Turtle Beach. Bin aber jetzt doch auf ein HyperX Cloud umgestiegen. Klanglich gefällt es mir einfach bessser. Da geb ich dir recht . Beim Turtle Beach ist er wirklich nicht sooo geil. Für 70 Euro gibt es echt bessere. Aber egal es hat mir ein Jahr gute Dienste erwiesen.

    Gruß Dom

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