Sony startet mit Vollformat-Kameras durch

Alpha7R von Sony_03

Die Sony-Systemkameras der NEX-Serie gibt es jetzt auch mit Vollformat-35mm-Sensoren. Sony hat mit der α7 und der α7R gleich zwei Kameras angekündigt, die im November in den Handel kommen.

Ein Vollformatsensor, ein Phasen-Autofokus wie bei einer DSLR und Filmen in Full-HD – das können die neuen Vollformat-Systemkameras von Sony. Die neuen Sonys gibt es in zwei Varianten: Die α7 mit 24,3 Megapixeln und α7R mit 36,4 Megapixeln Auflösung.

Die neuen Kameras sind trotz großem Sensors extrem klein geblieben. Das Gehäuse ist 127 x 94 x 48 mm groß und wiegt ohne Objektiv knapp 475 Gramm. Durch den großen Sensor werden auch neue Objektive fällig, es sei denn, man kauft den 350 Euro teuren Adapter und schraubt alte A-Mount-Objektive an. Natürlich passen auch die E-Mount-Objektive der APS-C-NEX-Kameras daran, doch was hat man davon: Fotos mit weniger Auflösung, denn die bisherigen Modelle können den großen Sensor nicht voll ausleuchten. Sony hat deshalb gleich fünf neue Vollformat E-Mount-Objektive angekündigt.

Trotz kleinem Gehäuse und dem fehlenden Spiegel sollen die neuen Sony-Kameras durch die Kontrollräder auf der Vorder- und auf der Rückseite so zu bedienen sein, wie DSLRs. Es gibt allerdings keinen optischen Sucher sondern stattdessen ein winziges OLED mit 2,3 Millionen Bildpunkten. Alternativ kann man natürlich auch das 7,5 Zentimeter große und abklappbare Display mit rund einer Million Bildpunkte auf der Kamerarückseite als Sucher verwenden.

Der 24,3 Megapixel Sensor der A7 mit einem Tiefpassfilter gegen Störmusterbildung in den Fotos ausgerüstet. Bei der A7R hingegen fehlt der Tiefpassfilter. Dafür sollen die Bilder deutlich klarer sein.

Die Kameras nehmen Full-HD-Videos auf und beherrschen zur Weiterverarbeitung die unkomprimierte Ausgabe der Signale via HDMI an einen externen Monitor oder eine mobile Festplatte.

Auf dem Sensor der A7 sitzen 117 Autofokuspunkte für den Phasen-Autofokus. Außerdem arbeitet die Kamera mit einem Kontrastautofokus für die präzise Justierung der Schärfe, nachdem der Phasen-Autofokus die Vorarbeit geleistet hat. Auf Wunsch fokussiert die α7 beim Porträt-Shooting auf die Augen. Bei der A7R fehlt der Phasen-Autofokus.

Wer seine Bilder auf dem Smartphone oder Tablet ansehen, bearbeiten oder damit verschicken möchte, nutzt die WLAN-Funktion der neuen Kameras. Dank NFC reicht es aus, wenn sich Smartphone und Kamera berühren, um die Verbindung auszuhandeln.

Der α7R Body kostet 2.100 Euro, während der α7 Body schon für 1.500 Euro zu haben sein soll, wenn die Kameras im November 2013 erscheinen. In Kombination mit dem SEL-2870 Vollformat Zoom-Objektiv (28 bis 70 mm Brennweite) kostet die α7 übrigens rund 1.800 Euro.

Sony_Alpha 7 und Alpha 7R

Bild 1 von 14

Sony Alpha A7
Tags :

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising