Megaupload: Etwa vier Prozent der gelöschten Daten waren rechtlich unbedenklich

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Als Megaupload vor rund zwei Jahren gezwungenermaßen vom Netz ging, verschwanden auch eine ganze Menge Daten. Der Großteil davon – so die damalige Vermutung – seien illegale Kopien, zum Beispiel Musik, Filme und Bücher. Allerdings sprangen auch legale Daten über den digitalen Jordan – und zwar etwa vier Prozent.

Eine Forschergruppe der Boston Northeastern University studierte in Zusammenarbeit mit französischen und australischen Kollegen die Daten auf Megaupload. Die Inhalte wurden allesamt kurz vor der Schließung auf die Plattform hochgeladen und via Metadaten von Links untersucht. Das Ergebnis: 31 Prozent der Daten hätten tatsächlich Copyrights verletzt, 4 Prozent seien als absolut legal einzustufen. Bei den übrigen 65 Prozent sei laut den Forschern keine eindeutige Zuordnung möglich gewesen.

In Dateien ausgedrückt: Von den untersuchten 250 Millionen Uploads waren 10 Millionen rechtlich absolut unbedenklich. Ein durchaus erwähnenswerter Kollateralschaden.

[Torrentfreak via Gizmodo.com]

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  1. Das ist doch wieder mal redaktioneller Bullshit… es sind 4% von auswertbaren 35%, also sind es hochgerechnet fast 11,4% legale Daten und nicht 4%!

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