Apple vermehrt Ziel von Cybercrime

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Früher war man mit einem Produkt von Apple sicher vor Cybercrime, Viren und Co. Keine lästigen Antivirenprogramme waren nötig und das Surfen im Netz war unbeschwert. Das japanische Unternehmen Trend Micro will nun aber herausgefunden haben, dass auch Apple vermehrt in den Fokus von Cybergangstern gerät.

Seit Mai 2013 explodierten die Bedrohungen durch Internetkriminalität bei Apple Produkten. Die Monate davor wurden jeweils unter 1000 Angriffe gezählt. Doch seit Mai diesen Jahres hat sich das geändert. Erstmals fanden mehr als 5.800 Angriffe in nur einem Monat statt.

Trend Micro erklärt sich das so: Apple stellt seit Kurzem die wertvollste Marke der Welt dar. In den Monaten, in denen die meisten Gerüchte zu Apple auftreten, wachsen auch die Angriffe auf iOS und Mac OS. Im Mai waren es die unzähligen Gerüchte um das neue Betriebssystem iOS 7. Von Juni bis September standen die Spekulationen zu iPhone 5c und iPhone 5s im Fokus der Technikwelt. Und bis zum 22. Oktober, wenn Apple die neue Generation von iPad, iPad mini, MacBook Pro und Mac Pro präsentiert, werden erneut vermehrt Bedrohungen erwartet.

Beim Großteil der Bedrohungen handelt es sich um Phishing-Angriffe, die über E-Mails oder speziell präparierte Webseiten stattfinden. Ziel eines jeden Angriffs ist es an die Apple-ID der Opfer heranzukommen. Mit den Daten der ID erhalten die Cyberkriminellen den Schlüssel für die Geräte ihrer Opfer. Sie können auf die Daten im iCloud-Konto zurückgreifen, sowie Musik oder Apps kaufen und sogar iOS oder Mac OS verwalten.

Schützen kann die Zwei-Faktor-Authentisierung, welche von Apple erst kürzlich eingeführt wurde. Mit der Authentisierung erhält man einen einmalig verwendbaren Code auf sein Smartphone um auf den Mac zugreifen zu können. Wem das aber zu umständlich ist, dem bietet Trend Micro die kostenlose Website Sitesafety an. Dort kann man bei merkwürdig erscheinenden Internetseiten einfach den URL einfügen und checken lassen.

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  1. Trend Micro beschreibt auf seiner Internetseite Pishing Angriffe. Wie man diesen Artikel nehmen kann und daraus auf die Notwendigkeit von Antivirensoftware kommt ist mir ein Rätsel.

    1. Trend Micro möchte in erster Linie sein Schlangenöl loswerden. Und das hilft natürlich – zumindest auf dem Papier – auch gegen Phishing.
      (dass der wirksamste Schutz gegen Phishing – und zwar plattformunabhängig – ein mitdenkender User ist, wird dir ein Schlangenöl-Anbieter nicht erzählen)

  2. „Früher war man mit einem Produkt von Apple sicher vor Cybercrime, Viren und Co.“
    Dieser Blödsinn wird durch Wiederholung nicht wahrer.

      1. also ich kenne genauso viele
        – Apple-User, die an Virenbefall und ähnlichem leiden
        wie
        – Windows-User, die an Virenbefall und ähnlichem leiden
        wie
        – Linux-User, die an Virenbefall und ähnlichem leiden
        wie
        – *BSD-User, die an Virenbefall und ähnlichem leiden
        wie
        – Android-User, die an Virenbefall und ähnlichem leiden
        nämlich jeweils genau gar keinen.
        Und, was sagt deine Kleinkind-Logik jetzt dazu?

        1. Das ist schlichtweg gelogen. Ich hab seit 16 Jahren auf KEINEM meiner Rechner in der Agentur ( 21 Stück) jemals ein Virenprogramm laufen gehabt und ich hatte noch NIE einen Virus. Auf dem einen Buchhaltungs-PC kann ich mich vor Firewall, Virenprgramm und S&D kaum retten.
          Bitte bleib bei der Wahrheit

      1. Viren gibt es schon, nur keinen einzigen, der sich selbst installiert. Bedeutet, um sich einen zu installieren muß man sogar sein Admin Passwort eingeben. Und ich hoffe doch, dass keiner so blöd ist. Ebenso kann ich niemanden bedauern, der immer noch auf diese E-Mail Masche reinfällt. Da muß man schon sehr blauäugig sein, um da seine ID+Passwort einzugeben. Trend Micro ist genauso schlimm, wei Kaspersky und Konsorten. Die wollen alle etwas verkaufen. Nachprüfen kann das niemand. Und wer sich mal einen Virenscanner, etc. zugelegt hat, der weiß, wie lahm das System dann werden kann. Bis jetzt reicht die Apple eigene Firewall vollkommen. Mehr brauchts nicht.

        1. Das sind dann allerdings keine Viren, sondern Trojaner. Sprich: Malware
          Sowas könnte man nur durch ein geschlossenes System ausschließen, wie z.B. iOS.

          Fürn Mac gab es bis dato noch keinen Virus.

  3. Leider ist die „Zweistufige Bestätigung“ in Deutschland laut Apple Support noch nicht verfügbar, auch wenn es eine „Anleitungsseite“ in deutsch dazu bei Apple gibt.
    Diese Funktion ist aktuell lediglich in USA, UK, Neuseeland und Irland verfügbar.
    Wäre evtl. ein sinnvoller Hinweis.

  4. @Marc
    ich kenne keinen, der auf seinem android-phone einen virus hat. und nun?
    laut deiner logik müsste ich nun annehmen, dass android nun auch 100% sicher ist. interessanter ansatz. :D

    1. ist halt so, wie am Rechner. Wenn jeder nur ein wenig nachdenkt, kann man vieles vermeiden.
      Als ich noch Windows nutzte, hatte ich auch nie einen Virus. Man mußte sich aber auch regelmäßig darum kümmern. Beim Mac mußt du das nicht, zumindest nicht so intensiv. Genauso ist es bei Android/iOS.

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