Apple: Der “Kühlturm” Mac Pro ab 3000 US-Dollar

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Nun war er doch endlich da. Einige machten sich gar schon Sorgen, ob Apple den "Mülleimer", "Kühlturm" beziehungsweise den "Blumenvasen" Mac Pro überhaupt noch einmal auf den Markt bringen wird. Doch vier Monate nach der Entwicklerkonferenz WWDC dürfen wir uns tatsächlich über Apples neuen Profi-Computer freuen.

Weniger laut, weniger hitzig

Der Spitzname Kühlturm wird wohl bleiben. Denn so etwas stellt er auch dar, der neue Mac Pro. “Thermalkern” nennt Apple die neue Kühlung, denn dank Konvektionen unter dem Gehäuse bleibt der Design-Rechner kühl und zudem wesentlich geräuschloser als sein Vorgänger. Statt 30 Dezibel soll er lediglich noch mit 15 Dezibel “lärmen”. Und statt mit 167 Watt wird der Mac Pro jetzt mit 43 Watt auskommen.

Apple zum Thermalkern:

Statt den Prozessor und die Grafikkarten mit mehreren Kühlkörpern und Lüftern zu kühlen, haben wir alles um ein Stück extrudiertes Aluminium platziert, das so konzipiert ist, dass es den Luftstrom und gleichzeitig die Wärmekapazität maximiert. Dabei wird die Wärme von CPU und GPU abgeleitet und dann einheitlich um den Kern verteilt. So kann die zusätzliche Wärmekapazität effizient zwischen den Komponenten aufgeteilt werden.

Das gibt es für 3000 US-Dollar

Genug über Spitznamen und Verbesserungen in puncto Komfort. Der neue Mac Pro soll vor allem mit seiner Hardware das Bankdepot seiner Kunden knacken. Die günstigste Version des Profi-Rechners wird 3000 US-Dollar kosten, einen 3,7 Gigahertz quad-core Xeon E5 Prozessor besitzen, mit 12 Gigabyte DRAM (bis zu 64 Bigabyte). Dazu kommen zwei AMD FirePro D300 mit jeweils 2 GB GDDR5 und eine 256GB SSD. Getoppt wird er nur noch durch eine Version mit acht beziehungsweise zwölf Kernen.

Die Anschlüsse sind auch recht üppig vorhanden. Viermal USB 3, sechsmal Thunderbolt 2, Bluetooth 4, Motion Sensor, einmal HDMI und zweimal Ethernet. Zwei 3,5 Millimeter Klinken gibt es natürlich auch noch für Kopfhörer und Lautsprecher.

Ab Dezember 2013 dürfen Fans, Komfortverwöhnte und Apple-affine Arbeitstiere die Stores stürmen.

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  1. Geiles Teil, oder? Leistung total, dazu modernes Design, leise und energieeffizient.
    Könnten auch aus Star Trek kommen, wenn sie das Ding aus so einer nebligen Röhre herausziehen.

    Das Geschreibsel hier ist eher unteres Niveau.
    Kann jemand noch andere Technikblogs empfehlen?

    1. “Geiles Teil, oder?”
      Kommt drauf an.
      Für professionelle Anwender ist das nichts, die brauchen Erweiterbarkeit, und die ist bei der Urne nicht gegeben. Und nein, Profis möchten keine 20 Kisten auf dem Schreibtisch stapeln, auch nicht, wenn diese per Thunderbolt2 angebunden sind.
      Für Blender und Dampfplauderer ist es hingegen nicht gänzlich falsch, da hätte man sich aber mit dem Innenleben weniger Mühe geben müssen, und weniger leistungsfähige/leistungshungrige Hardware hätte auch gereicht.
      Insgesamt also ein merkwürdiger Zwitter. Na ja, was soll’s, die Lemminge werden es kaufen.
      “Das Geschreibsel hier ist eher unteres Niveau.”
      Deins? Ganz so schlimm würde ich es nicht bewerten, aber dein Star-Trek-Gefasel ist schon ziemlich grenzwertig.

        1. RAM, noch mehr RAM, noch viel mehr RAM (gut, das scheint zu gehen)
          größere SSD, noch eine SSD, lokale Festplatte (natürlich liegt das Meiste auf dem NAS/im SAN/auf dem Server, aber gelegentlich ist es sinnvoll, lokal auch ein wenig Platz zu haben)
          CPU(s)
          Grafikkarte(n) + Ähnliches (NVidia Tesla zum Beispiel und andere HPC-Erweiterungen)
          undsoweiter

      1. Ergänzend noch, was heises Sektenpostille vermeldet: http://heise.de/-1983778

        —–Zitat—–
        … Böse Zungen auch innerhalb der Mac & i-Redaktion sprechen gar von einem Mac mini Plus. Wie der mini lässt sich der Mac Pro nämlich nur beim Arbeitsspeicher und der SSD aufrüsten. Dass die Grafikkarten wohl gesteckt und nicht aufgelötet sind, ist schön, aber dass Apple später Grafikkarten zum Aufrüsten anbieten wird, erscheint nach den Erfahrungen der letzten Jahre unwahrscheinlich.

        Überhaupt: Aufrüstbarkeit. Eines der schlagenden Argumente für eine Workstation ist die Flexibilität bei der Ausstattung. Der Blick auf den Mac Pro bringt in dieser Disziplin eher Ernüchterung. Ein Zweiter Prozessor? Ohne Sockel wohl kaum. Eine dritte Grafikkarte? Nicht vorgesehen. Zusätzliche Festplatten? Fehlanzeige, intern nicht vorgesehen, das geht nur per Thunderbolt, USB oder als NAS. Spezielle Erweiterungskarten? Ebenfalls im Innern nicht vorgesehen. Da fragt man sich schon, warum Phil Schiller die 40 PCI-Express-Lanes der CPU bewirbt, wenn man sie als Anwender überhaupt nicht direkt nutzen kann. Und an alle Ästheten: Was bringt ein schön anzusehender und kompakter Rechner auf dem Tisch, wenn ich ob des Festplattenentzugs gezwungen bin, mir ein Thunderbolt-NAS auf oder unter den Tisch zu stellen?
        —–Zitatende—–

  2. Dafür bietet der Mac Pro ein perfekt auf Hardware und Software abgestimmtes System!

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    1. auf welche software ist denn das system (software) so perfekt abgestimmt?! O.o

      oder meinst du, dass das system perfekt auf die hardware abgestimmt ist, die meiste software von adobe, autodesk, ect. aber nicht?!? ;)

    1. Ein von BOSH entwickelter Coprozessor, der direkt im A7 sitzt. Dadurch lassen sich kleinste Bewegungen noch genauer ermitteln. Der verbraucht sehr wenig Energie, daher können die App Entwickler ihn auch permanent verwenden (zum Beispiel Fitness Apps). Das alte Technik hat vorher zu viel Leistung verbraucht. Problem war aber, dass er beim iPhone5s erstmal Probleme mit der Genauigkeit hatte. Das konnte aber durch ein Softwareupdate behoben werden und ist jetzt kein Thema mehr.

        1. Danke Gnubbel, aber was hat dieser am MacPro zu suchen? Zitat:”Die Anschlüsse sind auch recht üppig vorhanden. Viermal USB 3, sechsmal Thunderbolt 2, Bluetooth 4, Motion Sensor, einmal HDMI und zweimal Ethernet.”

  3. @FlohHD
    wenn du keine anderen technik/it-sites kennst, dann biste hier und auf jeder der anderen seite falsch.

    @Gnubbel
    gibts dich auch mit denkfunktion?
    anwendungsszenario für dich: schnall dir die workstation um und werte nach dem jogging die daten aus. n iphone beim joggen is ja für anfänger. dann biste zwar immer noch nicht klüger, aber dafür top fit.

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