Dänemark: Neues Seefahrtsmuseum in einem stillgelegten Trockendock [Galerie]

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Wie versteckt man ein Gebäude? Mit diesem Dilemma waren die Architekten konfrontiert, die vor wenigen Jahren den Auftrag für das Seefahrtsmuseum von Dänemark erhielten. Das Museum befindet sich wenige hundert Meter vom Schloss Kronborg entfernt, dem Schauplatz von Shakespeares Hamlet. Um die historische Anmutung des Ortes nicht mit einem modernen Betonbau zu zerstören, baute die Bjarke Ingels Group das Museum einfach unterirdisch.

Für das etwa 5.800 Quadratmeter umfassende Museum nutzte man darum ein verlassenes Trockendock. Die Bauarbeiten begannen 2008, hunderte Tonnen Erde mussten abgegraben werden. Ziel der Architekten war es letztlich, das Museum um das Trockendock herum (und einige Brücken darüber) zu errichten und die alte Konstruktion mit den Strukturen für Galerien und Ausstellungshallen zu stützen.

Das Anfang dieses Monats eröffnete Museum ist damit eine interessante Idee für die Nutzung negativen Raumes und löst viele Designprobleme: Kein störender Neubau vor dem Schloss, ein historisches Trockendock wird der Öffentlichkeit zugänglicher und das Museum erhält durch den freien Bau viel Licht von außen. In der Galerie gibt es einige Ansichten aus dem Seefahrtsmuseum. [Museet for Sofart]

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