Mathematikerin ermittelt Formel für perfekt proportionierte Pizza

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Pizza selbst zu machen kann gesünder und billiger sein als die Alternative Lieferung. Außerdem kann man sich so die absolute Wunschpizza erstellen. Woran die perfekte Pizza dann aber oft scheitert, ist die Dosierung des Belages. Eine Wissenschaftlerin der University of Sheffield hat darum jetzt eine Formel entwickelt, die die perfekt proportionierte Pizza garantieren soll.

Grundlage für die Ermittlung der Formel durch Dr. Eugenia Cheng ist die Feststellung, dass bei gleicher Menge Belag und Teig auf einem durchschnittlichen Bissen von einer 28 Zentimeter Pizza zehn Prozent mehr Belag sind als bei einem Bissen von einer 35 Zentimeter Pizza. Bei kleineren Pizzas besteht also ein höheres Risiko, aus dem Ofen eine latschige Pizza zu ziehen, bei größeren Pizzas verteilt sich der Belag gleichmäßiger auf der Oberfläche.

Cheng erstellte darum eine Formel, mit der Köche bei konstanten Werten für t für Belag und d für Teig den perfekten Radius r der Pizza ermitteln können. Die Mathematikerin beschäftigte sich mit der Problemstellung auf Auftrag von PizzaExpress. Das Unternehmen wollte wissen, warum ihre 35 Zentimeter Pizza beliebter als die 28 Zentimeter Variante ist. Aufgrund der Ergebnisse nutzt PizzaExpress jetzt 15 Gramm mehr Teig für ihre Pizzas. Die zugehörige (kurze) Veröffentlichung der Mathematikerin gibt es hier. [Daily Mail via Foodbeast]

Titelbild: Shutter Stock/S. Matveev & R2D2

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  1. Bisher wusste ich nur, das das Volumen einer Pizza bei einer Dicke a und einem Radius z wie folgt zu errechnen ist:

    Pi * z * z * a

    :-p

        1. …es heisst eh ‚pizze‘, wenn schon. Ist italienisch. Alles andere ist wie: Zwei Espressis, …Espressos

  2. Wenn man bedenkt wie viele Variablen allein ein Ofen darstellt, kann ich das ganze nur belächeln. Was perfekt im einen Ofen funktioniert, kann im nächsten schon wieder ganz anders aussehen. Allein das Verhältnis Bodentemperatur (Im Steinofen – oder im normalen Ofen der Pizzastein) zu Raumtemperatur macht so viel aus, ob der Boden zu erst zu hart wird oder der Belag zu erst verbrennt.

    Als nächstes kommt dann der Wassergehalt im Teig. Je kälter der Ofen, desto mehr Wasser benötigt man, weil ein kalter Ofen länger braucht, bis der Teig (im Vergleich zum Belag) durch ist. Durch einen hohen Wasseranteil verhindert man, dass der Teig austrocknet.

    Viele Grüße
    Etienne von http://www.perfekte-pizza.de

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