iPad Air und iPad mini mit Retina Display [Update]

Apple – iPad

In einem Punkt konnte Apple bei der heutigen Keynote überraschen: Das iPad. Oder vielmehr: Die iPads. Nun heißt die nächste Generation des 9,7 Zoll Tablets "iPad Air" und das iPad mini erhält das längst überfällige Retina Display.

iPad Air

Das iPad 5 wird es nicht geben. Zumindest nicht unter diesem Begriff. Stattdessen nennt sich die fünfte Generation der 9,7 Zoll Tablets ab jetzt „Air“. Die Änderung des Namens kann man auch nachvollziehen. So wurde nicht nur die Hardware von Grund auf erneuert, auch das Design wurde komplett geändert, denn die Form des iPad Air erinnert nun an das kleinere iPad mini. Auf die TouchID wurde verzichtet.

Die Seiten des Air wurden verschmälert, wobei das Display die gleiche Größe behält. Mit 478 Gramm wird es zudem deutlich leichter als sein Vorgänger sein und mit 7,5 Millimeter auch dünner. Und natürlich auch schneller, denn dank dem vom iPhone 5s bereits bekannten A7-Prozessor soll nun auch das iPad Air ganze acht Mal schneller sein, wie das iPad der ersten Generation. Wie bitte? Ja das „iPad 1“ liegt schon vier Jahre zurück. Kleiner Gag von Phil Schiller bei der Keynote. Dennoch, der A7 Chip machte ein kleineres und leichteres iPad überhaupt erst möglich. Dank des effizienteren Prozessors konnte die Batteriegröße verkleinert werden. Im Betrieb soll das iPad Air trotzdem bis zu 10 Stunden durchhalten.

Das Retina-Display behält seine 9,7 Zoll. Durch MIMO (Mulitple-In/Multiple-Out) soll das neue iPad über die doppelte Datenrate verfügen. Mit der 5-Megapixel iSight-Kamera können Videos mit 1080p aufgenommen werden und die FaceTime HD-Kamera soll dank einem hintergrundbeleuchteten Sensor für bessere Bildqualität sorgen.

Das iPad Air wird ab dem 1.November erhältlich sein und bei 479 Euro beginnen und mit bis zu 128 Gigabyte Speicher erhältlich sein.

Viele Apps nun kostenlos

Nicht nur das Mac OS Mavericks wird als kostenloses Update verfügbar sein. Auch die klassischen Apps iPhoto, iMovie, Keynote, Pages, Numbers und Garageband wird es in Zukunft auf allen mobilen Endgeräten gratis zum Download geben.

iPad mini mit Retina-Display

Das kleinere iPad mini erhält ein Retina-Display. Das war zu erwarten, doch sicher sein konnte man sich bei Apple nicht. Das Display wird 7,9 Zoll messen und mit einer Auflösung von 2048 mal 1536 Pixel gestochen scharf Inhalte darstellen.

Auch das iPad mini verfügt über den A7-Prozessor und MIMO. Zudem soll es vier Mal schneller als sein Vorgänger geworden sein und ebenso 10 Stunden durchhalten. Wie das iPad Air soll auch das mini im November erhältlich sein.

Update:
Kostenpunkt: ab 379 Euro. Das Vorgängermodell wird dafür um 100 US-Dollar günstiger und nun für 299 Dollar angeboten.

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  1. Da werden die Investoren aber schimpfen, wenn es plötzlich etwas umsonst gibt. Vielleicht gibt Apple ein bisschen von dem NSA-Einkommen an die Kunden weiter.

    Kein Fingerabdruckscanner? Also da gibt es bestimmt einen Klassenbucheintrag von der NSA.

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    1. Wegen den gesalzenen Preisen werden sich die Investoren eher freuen.
      3.000€ für den Mac Pro sind happig, genauso 390€ für ein 8″-Tablet…

      1. Ach wie ich diese objektiven Auseinandersetzungen liebe…
        Mal abgesehen davon, dass das goldene iPhone exakt das gleiche kostet, wie die beiden anderen Varianten, ist deine verdummte Darstellung eines Apple-Kunden und das damit verbundene Schubladendenken weniger ein Argument als viel mehr etwas, was einer Beleidigung nahe kommt.
        Warum können wir Android-User nicht einfach alle Spaß an unseren Geräten haben und die Meinung der anderen, dass Apple-Geräte und -Betriebssysteme ihnen besser gefallen einfach mal hinnehmen?

  2. Da wird es Google jetzt schwer haben. Bin mal gespannt ob KitKat jetzt auch für 64 Bit optimiert wurde, sonst ist Apple jetzt technisch erstmal mindestens ein Jahr voraus… @00Schnyder: Der Mac Pro ist kein Consumer Gerät. Für die Leistung die das Teil kann, musstest du damals eine Silicon Graphics Workstation für eine halbe Million ausgeben. Die Leute die den kaufen setzen die 3000€ locker von der Steuer ab. Für Privatleute ist der Mac Pro auch nicht gedacht. Oder bearbeitest du zu Hause 4k Videos auf drei Displays gleichzeitig?

    1. Das Ding ist für Professionals und darf deswegen stark überpreist sein? Gutes Argument.
      Du verleichst die ollen Kamellen von heut mit Ultra-High-End Workstations von damals. Viel besseres Argument.
      Dell/HP/Fujitsu stellt dir ein vergleichbares Gerät für 1000€ weniger hin, die hörst du auch nicht. Wenn du selber schraubst, sparst du nochmal.

      1. „Dell/HP/Fujitsu stellt dir ein vergleichbares Gerät für 1000€ weniger hin“
        Nicht unbedingt für 1000 € weniger, noch nicht einmal zwingend überhaupt für weniger. Aber dafür auch nicht unbedingt vergleichbar, sondern besser, weil erweiterbar.
        Andere CPU(s)? Rein damit!
        Mehr RAM? Noch mehr RAM? Rein damit! (okay, das ist der einzige Punkt, der bei Apples Urne auch gehen könnte)
        Lokale Festplatte(n)? Andere SSD? Mehr SSDs? Rein damit! (ja, die meisten Daten liegen auf dem NAS, aber darauf zugreifen kostet Zeit, weshalb es auch in Zukunft alles andere als sinnlos ist, lokale Festplatten zu haben)
        Andere Grafikkarte? Rein damit!
        GPU-basiertes Gedöns, um die CPU von allerhand Arbeit zu entlasten (Tesla-Architektur z.B.)? Rein damit!
        Bei der Urne von Apple geht das meiste davon gar nicht, und für den Rest kann der geneigte User sich den Schreibtisch mit Erweiterungskästen und Kabelsalat vollmüllen wie damals in den 80ern.
        Gut, wenn „professionelles Arbeiten“ bedeutet, irgendwelche Präsentationen zusammenzuklatschen, um andere Dampfplauderer beim Bullshit Bingo zu beeindrucken: diese Anforderung erfüllt Apples Urne.

      2. Lol, hab selten so einen Schmarren gelesen. Wenn du nie an so einem Gerät gearbeitet hast, solltest du dir derartige dumme Kommentare sparen. Aber ganz im ernst …… Kauf du dir mal lieber deinen Dell

        Ich bin sprachlos über so viel unwissenheit

    2. „Da wird es Google jetzt schwer haben.“
      Bwahahahaha!
      „Bin mal gespannt ob KitKat jetzt auch für 64 Bit optimiert wurde, sonst ist Apple jetzt technisch erstmal mindestens ein Jahr voraus…“
      Muahahaha! Wenn Leute, die von Technik so viel verstehen wie meine Katze vom Fahrradfahren, also typische Apple-Kunden, Technik-Buzzwords aufschnappen, kommt dabei doch immer was Lustiges raus!
      „@00Schnyder: Der Mac Pro ist kein Consumer Gerät. Für die Leistung die das Teil kann, musstest du damals eine Silicon Graphics Workstation für eine halbe Million ausgeben.“
      Toll! äh, Troll!
      Und für die CPU-Leistung meines vor 15 Jahren verschrotteten Siemens S6 hätte man in den 50er Jahren mehrere Millionen zahlen müssen!!!!1! Ganz abgesehen von den restlichen Möglichkeiten, die es bot – die wären damals komplett unbezahlbar gewesen!
      Was sollen Vergleiche mit dem Mesozoikum der Comupterei bezwecken? Sollen sie die Erkenntnis befördern, dass Computer immer leistungsfähiger werden? Hurra! Das Mooresche Gesetz funktioniert also! Ohne deinen Hinweis hätte das jetzt niemand bemerkt!

  3. Ich hab appleprodukte
    Ich hab samsungprodukte
    Ich hab sachen von siemens
    LG
    Logitech blabla. Ich hab zeug

    Ich gehöre also unter anderem zu den apple-usern

    Dadurch bin ich weder ein besserer noch ein schlechterer mensch. Aber was mich von allen kommentatoren in diesem post unterscheidet: ich hab auch freunde und ein leben

    Kinders: go get a f€%# life!

    Hater always gonna hate

  4. @Gnubbel
    du bist immer für ne lachnummer gut :DDD deine argumente sind ne einzige katastrophe :D
    warum schreien die leute, die am wenigsten ahnung haben, immer am lautesten. ich glaube, da gibts n proportionalen, nein, einen logaritithmischen zusammenhang :D

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