Kaufentscheidung: iPad Air oder ipad Mini mit Retina-Display?

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Wer sich ein neues iPad kaufen will, steht vor der Entscheidung, ob es nun ein iPad der 5. Generation oder das neue iPad Mini mit Retina-Display sein soll. Wir haben uns die Geräte in Hinblick auf unterschiedliche Nutzungsszenarien einmal angesehen.

Wie tragbar soll es sein?

Wer plant, das iPad ständig mit sich zu führen um es im Büro, in der Schule oder im Café zu benutzen, der wird sich natürlich besonders für das Gewicht der Geräte interessieren. Und auch wenn das iPad der 5. Generation nun „Air“ heißt – ganz so leicht ist es trotz Abspeckkur dennoch nicht. Wenn das iPad aber größtenteils an seinem Platz bleibt und nur einmal im Jahr mit in den Urlaub kommt, dann spielen das Gewicht und die Größe eine geringere Rolle. Hier hat dann das Air die Nase vorn. Wer sein iPad ständig herumträgt, wird mit dem Mini besser fahren.

Multimedia-Freaks aufgepasst

Die Speicher der iPads spielen dank der Cloud-Anbindung eine immer geringere Rolle. Wer aber dennoch seine Daten lieber mit sich herumträgt, der kann bei sehr großem Speicherbedarf mittlerweile auf eine Variante mit 128 GByte zurück greifen. Die gibt es bei beiden iPad-Modellen. Wer viele Videos und Fotos betrachtet, wird das größere Display des iPad Air zu schätzen wissen.

Wie groß ist das Budget?

Das iPad mini ist etwas günstiger als das Air, so dass Kunden, die weniger Geld ausgeben wollen, mit diesem Gerät besser fahren. Das iPad Air erreicht je nach Speicherausbaustufe schon den Preis eines Notebooks. Sparfüchse greifen also zum iPad mini.

Für was ist es gedacht?

Oben haben wir es schon erwähnt. Auf dem großen Bildschirm des Air machen Videos einfach mehr Spaß. Wer das Tablet aber vornehmlich zum Surfen und Lesen einsetzen will und hin und wieder einmal eine E-Mail schreibt, der wird das große und teure Air nicht benötigen.

Soll das iPad allerdings ein Notebook ersetzen und als Schreibmaschine für Unterwegs eingesetzt werden, mit dem auch einmal eine Grafik bearbeitet, eine Tabellenkalkulation betrachtet oder eine Präsentation feingeschliffen werden soll, dann sollte das Air eure erste Wahl sein.

Via gizmodo.com

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  1. keins von beiden, lieber nen Nexus 10

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  2. 128GB und 64 Bit Prozessor sind für mich der Grund mein iPad2 zu verkaufen und mir das neue Air zu holen. Ich fotografier sehr viel und filme auch sehr oft in HD Qualität mit der DSLR. Die neuen iPads sind eigentlich das Beste was es jetzt für Fotografen gibt.

    1. „Ich fotografier sehr viel und filme auch sehr oft in HD Qualität mit der DSLR.“
      Völlig klar, da braucht man auf jeden Fall das iPad AIR!!! Schließlich ist da das Gehäuse auf 64BIT OPTIMIERT!!

        1. Spätestens wenn Samsung jetzt den 64 Bit Prozessor einbaut obwohl Android noch gar nicht angepasst wurde rennt ihr Androidfans denen die Bude ein um als erste das neue 64 Bit Galaxy zu haben. Und dann ist 64 Bit auf einmal cool und bringt viel mehr Performance. Für Filme und Fotobearbeitung sind die neuen iPads jetzt wirklich genial, da könnt ihr noch so versuchen das schlecht zu reden ;)

        2. „Spätestens wenn Samsung jetzt den 64 Bit Prozessor einbaut“
          im nächsten Frühjahr oder so – so wie es dem Zeitplan von ARM entspricht
          „obwohl Android noch gar nicht angepasst wurde“
          Blubb! „angepasst“ – im Compiler ein Häkchen setzen, ist nicht so schwierig, wie sich das der gemeine Apple-Kunde vorstellt.
          „rennt ihr Androidfans denen die Bude ein um als erste das neue 64 Bit Galaxy zu haben.“
          Nö.
          „Und dann ist 64 Bit auf einmal cool und bringt viel mehr Performance.“
          Nicht jeder ist so technikavers wie Apples Kundschaft. 64 Bit bringen genau dann etwas, wenn entsprechend viel Speicher zu adressieren ist. Alle anderen Effekte haben *nichts* mit 64 Bit zu tun.
          „Für Filme und Fotobearbeitung sind die neuen iPads jetzt wirklich genial“
          Weil?
          Genau! Flieder bringt mehr RAM!

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        3. Die Vorteile von 64-Bit-CPUs liegen in der einfacheren Berechnung größerer Integer-Werte (durch die breitere ALU), was zum Beispiel Vorteile bei Verschlüsselungsalgorithmen, grafischen Berechnungen (zum Beispiel Festkommaarithmetik für Computerspiele), 64-Bit-Dateisystemen oder Multimediaformaten (MPEG2, MP3) mit sich bringt.
          Ein weiterer Vorteil gegenüber einer 32-Bit-Architektur: Es können mehr als vier Gigabyte Arbeitsspeicher direkt adressiert werden (→ 4-GB-Grenze), wovon Anwendungen mit hohem Speicherbedarf, wie Videoverarbeitung und Datenbanksysteme, profitieren. Mit 64 Bit lassen sich bis zu 16 Exbibyte adressieren, was derzeit (2013) und auf absehbare Zeit ausreichend ist, um nicht nur den verfügbaren Hauptspeicher, sondern auch den Festplattenspeicher (z. B. über mmap) zu adressieren.
          Wirklich zum Tragen kommt die 64-bit-Technik erst durch ein intelligentes Management, das gezielt parallel ausführbare Befehle gruppiert, so wie sie z. B. auch von der Befehlssatzarchitektur Very Long Instruction Word gehandhabt wird und die des Weiteren auch dazu führte, dass man hierbei auch gleich auf 128-Bit- oder gar 256-Bit-Prozessoren setzen konnte, wie seinerzeit auch bei den Transmeta-Prozessoren.

          Oben ist Wikipediazitat. Ich bin zwar auch Android-Fan und werde auf meinem Handy vermutlich noch lange dieses Betriebssystem bevorzugen, jedoch halte ich auch nichts von Fanboys, die absolut subjektiv werten. So ist für mich Apple auf dem Tablet-Markt nach wie vor Vorreiter, klar der Vorsprung mag geringer werden, aber ich glaube bis Android da aufgeholt hat dauert noch eine Weile. So hat Apple bewusst und zu Recht bei der Keynote die über 475.000 auf das iPad angepassten Apps genannt. Ich benutze schon länger das Android Tablet meiner Freundin mit und habe feststellen müssen, das für Android nur die wenigsten Apps tabletoptimiert sind (bestes Beispiel facebook, einfach nur gestreckt). Natürlich ist es bei Android aufgrund der verschiedenen Auflösungen schwieriger, aber genau da liegt das Problem. Außerdem ist ein von der Leistung und Haptik ähnliches Android-Tablet kaum bzw schwer zu finden, bzw muss noch erfunden werden. Aber genau deshalb werde ich zu einem iPad greifen. Wohlbemerkt werde ich dort so bald wie möglich einen Jailbreak durchführen, sodass ich zb 2 Apps gleichzeitig (auf 2 Fenstern) nutzen kann und die Hardwareressourcen auch ausschöpfe :)

        4. „Die Vorteile von 64-Bit-CPUs liegen in der einfacheren Berechnung größerer Integer-Werte (durch die breitere ALU),“
          Das ist durchaus richtig, bringt aber unterm Strich nicht so wahnsinnig viel. Was die Performance-Steigerung von Samsungs A7 gegenüber Samsungs A6 gebracht hat, ist hauptsächlich Moores Gesetz.
          „was zum Beispiel Vorteile bei Verschlüsselungsalgorithmen“
          Dafür muss man nicht das gesamte Rechenwerk 64-bittig auslegen. Übrigens: Intels Pentium III verfügte grundsätzlich über eine 32-Bit-Architektur. Der SSE-Kram war trotzdem 128 Bit breit. Ebenso können Register für spezielle Krypto-Befehle breiter ausgelegt werden als der Rest. Alles kein Grund, irgendeinen Schwachsinn von „64 BIT POWER!!!“ zu faseln, die man brauche, um sich ein paar popelige Fotos auf dem Tablet anzuschauen.
          „Ein weiterer Vorteil gegenüber einer 32-Bit-Architektur: Es können mehr als vier Gigabyte Arbeitsspeicher direkt adressiert werden (→ 4-GB-Grenze)“
          Auch das ist richtig, und hier bringt die „64 BIT POWER“ wirklich was. Dummerweise verfügt keines der iOS-Geräte, die derzeit auf dem Markt bzw. angekündigt sind, über mehr als 4 GB RAM. Im Gegenteil, selbst die „Spitzen“geräte wie iPhone 5S und iPad Air krebsen mit 2 GB RAM rum. 64-Bit-Apps/Programme belegen übrigens mehr Speicher (im RAM macht sich das stärker bemerkbar als im Dateisystem) als ihre 32-Bit-Pendants.
          In diesem Sinne: viel Spaß, ihr werdet vielleicht früher an Grenzen stoßen als mit der Vorgänger-Generation.

        5. Um das zu ergänzen: laut den kürzlich veröffentlichten Geekbench-Resultaten (diehe Parallel-Artikel) ist die Performance-Zunahme vom iPad 4 zum iPad Air GERINGER als die Performance-Zunahme vom iPad 3 zum iPad 4. Das beweist ja wohl glasklar, dass die Zunahme vom iPad 4 zum iPad Air an der 64 BIT POWER!!!!elf! liegt! ROFLCOPTER!

      1. JA, man kann eine Kamera an ein iPad anschliessen. Aber warum sollte man das tun? Wer sich ein iPad leisten kann, wird sich vermutlich auch noch eine WiFi SD Card leisten können.

      2. Natürlich geht das. Für Hobbyfotografen reicht das Camera Connection Kit oder der LIghtning Adapter. Gibt aber auch eine ganze Reihe preiswerter Adapter. Ich nehme aber nicht den, wo man die Kamera über USB anschließen muss, das ist zu umständlich. Einfach die SD Karte am iPad anschließen und der öffnet dir den Importer der Foto App automatisch.
        Wenn du im Studio fotografierst würde ich dir zur Eye-Fi raten, sofern deine Kamera über zwei Slots verfügt. Dann kannst du das iPad als drahtlosen zweiten Monitor verwenden. Ich kenne viele Studiefotografen, die das machen.
        Großer Vorteil ist jetzt natürlich der 64 Bit A7 Prozessor bei Apple. Da dürfte es wohl nur noch eine Frage der Zeit sein, bis Apps für das iPad erscheinen, die vernünftige RAW Bearbeitung ermöglichen. Lightroom für das iPad wurde bereits als Prototyp vorgestellt.
        http://www.maclife.de/ipad/software/adobe-zeigt-lightroom-prototyp-als-ipad-app

        1. „Großer Vorteil ist jetzt natürlich der 64 Bit A7 Prozessor bei Apple.“

          Werd doch mal konkret: welchen Vorteil bringen die 64 Bit für das, was ein Fotograf mit dem Tablet anstellt? Also jetzt außer „Flieder bringt mehr RAM“.

  3. „Das iPad mini ist etwas günstiger als das Air…. ( dafür ist ) Das iPad Air … dabei deutlich teurer“

    Na das ist doch mal ne klare Ansage .

  4. Ganz klar für mich ipad Air!!! Das ipad mini 2 hat zwar die gleiche Technik wie das ipad Air aber wenn man nur 110€ drauf legt hat man ein in Anführungsstrichen „gscheides ipad“ also eins mit 9,7″. Natührlich ist dann noch die Frage (von der die Kaufentscheidung schlussendlich abhängt), will man einen onehander oder ein großes tablet.
    Warum ich das ipad Air nehme? Weil es „nur“ 110€ teurer ist und man mit einem 9,7 Zoll Retina Display meineserachtens besser Arbeiten kann als mit einem 7 zoll tablet. Das ist meine Meinung und an der kann man nichts ändern ;)

    1. Das mag sein, aber ich z.b. Empfinde das Air bzw mein altes 3er als zu groß und werde zwecks der Mobilität zum Mini greifen. Hätte es das Mini schon eher mit Retina gegeben, wäre die Wahl schon darauf gefallen.

  5. Ist das ipad mini 2 Display merkbar besserals das vom Air?
    Da es ja die selbe Auflösung wie das Air hat aber der Display kleiner ist.
    Gibt’s da irgendwo nen Test oder Vergleich?

    1. Genau das würde mich auch interessieren!

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