Test: Amazon Kindle Paperwhite (2013)

Amazon Kindle Paperwhite gizranked

Du willst den besten Ebook-Reader? Dann solltest du dir den Amazon Kindle Paperwhite (2013) genauer anschauen. Das tolle Display, der flotte Prozessor und die durchdachte Software suchen derzeit ihresgleichen. Doch auch der Amazon Kindle Paperwhite (2013) ist nicht perfekt.

Äußerliche Unterschiede zum Amazon Kindle Paperwhite aus dem Jahr 2012 und dem aktuellen Amazon Kindle Paperwhite (2013) findet man kaum. Nur auf der Rückseite prangt nun statt dem „Kindle“ Schriftzug ein großes „Amazon“. Unter der Haube hat sich jedoch so einiges getan. So soll zum Beispiel der Prozessor etwa ein Viertel schneller sein als noch im Vorgänger. Das macht sich auch beim Umblättern bemerkbar. War der Vorgänger schon flott, wird er vom Amazon Kindle Paperwhite (2013) nochmal leicht getoppt.

Amazon Kindle Paperwhite display

Amazon Kindle Paperwhite (2013) Display

Besonders deutlich werden die Unterschiede zum Vorgänger beim Display, auch wenn die immer noch sehr gute Auflösung von 1.024 mal 758 Pixel gleich geblieben ist. So kritisierten viele beim 2012er Amazon Kindle Paperwhite seine unregelmäßige Ausleuchtung und einen mittelmäßigen Kontrast. Diese Mängel wurden von Amazon fast vollständig ausgebessert. Die Ausleuchtung ist viel besser, am unteren Rand sind kaum noch Lichthöfe oder schattige Flecken zu sehen.

Lediglich die doch sehr blaustichige Lichtfarbe könnte manch einen stören. Die kapazitiven Fähigkeiten des Displays sind immer noch erstklassig und werden in Sachen Genauigkeit von den Konkurrenzprodukten so nicht erreicht.

Amazon Kindle Paperwhite hinten

Software

Wie vom Amazon Kindle gewohnt muss man ihn erst mit seinem Amazon Konto koppeln und kann fortan ohne Kabel via WLAN Inhalte aufspielen. Das funktioniert allerdings in erster Linie mit dem Amazon-Store einwandfrei. Allerdings besitzt jedes Kindle eine individuelle E-Mail-Adresse. Damit können Mails mit einem Buch im Kindle-konformen Format (AZW, TXT, PDF, AA, AAX, MP3, PRC und MOBI) im Anhang an diese Adresse geschickt werden. Das Kindle überträgt das Buch nun in den internen Speicher.

Über diese Methode und der kostenlosen Formatänderungssoftware Calibre können so auch Bücher aus anderen Shops recht komfortabel auf das Amazon Kindle Paperwhite (2013) übertragen werden. Amazon will sein aktuelles Kindle für knapp 190 Euro auch wieder mit einem dauerhaften und ohne weitere Kosten verbundenen 3G-Modul für eine ortsunabhängige Internetverbindung anbieten.

Amazon Kindle Paperwhite mit huelle

Kindle Paperwhite Leather Cover

Mit dem Testgerät erhielten wir auch die offizielle Lederhülle von Amazon. Auch diese können wir absolut empfehlen. Sie sieht verdammt schick aus, passt perfekt und tut was sie soll: das Amazon Kindle Paperwhite (2013) schützen. Richtig gut hat uns der kleine Magnet gefallen, der dafür sorgt, dass sich die Hülle nicht unbeabsichtigt öffnet. Außerdem schön: Beim Öffnen der Hülle schaltet sich das Amazon Kindle Paperwhite (2013) automatisch an, beim Schließen geht es aus.

gizrank-big-45

Fazit

Wer den besten Ebook-Reader will sollte sich das Amazon Kindle Paperwhite (2013) genauer anschauen. Auch wenn er mit knapp 130 Euro nicht ganz billig ist. Das Display gehört zum Besten, was der Ebook-Reader-Markt zu bieten hat und auch das Umschalten zwischen den Seiten geht so schnell wie sonst kaum woanders. Wer jedoch auf ein beleuchtetes Display verzichten kann den empfehlen wir dem etwas älteren Amazon Kindle für knapp 50 Euro.

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  1. ..kann mich Pft nur anschließen:
    Zitat:”Die kapazitiven Fähigkeiten….sind erstklassisch.”(*sic*)
    War wohl wieder ein überbezahlter “Qualitätsjournalist” am Werk.

  2. “Wie vom Amazon Kindle gewohnt muss man ihn erst mit seinem Amazon Konto koppeln und kann fortan ohne Kabel via WLAN Inhalte aufspielen.”

    Mit anderen Worten man braucht zwingend ein Amazon-Konto um das Gerät in Betrieb zu nehmen/ zu benutzen?
    Ich kann also keine eigenen Dateien übertragen und lesen, wenn ich überhaupt nicht plane Ebooks über Amazon zu beziehen?

    1. Hey Octocore,
      also beim normalen Kindle brauchst du keinen Amazon Account. Kopierschutzfreie Bücher kannst du einfach mit Calibre ins mobi Format umwandeln und auf den Kindle packen.

  3. Also… das hört sich hier stark nach Werbung an. Das soll der beste eReader sein?

    Ich empfehle den Kobo Glo. Ist komplett dasselbe (Preis, Bildschirm, Beleuchtung, magnetisches Cover mit ein- und ausschalten und so…)
    + Kauf von Büchern in beliebigen “Läden”
    + Micro SD-Karten-Slot (meldet sich mit internem Speicher (2GB) und der SD-Karte als eigene USB-Speicher am PC an). Funktioniert mit 32 GB einwandfrei.

  4. …kann ich alles nur bestätigen. Wer da meint,”…beleuchtetes Display brauch ich nich” …es ist ein völlig neues Gefühl, im Bett völlig unabhängig von Nachtischlampe und Toleranz des Partners/der Partnerin in JEDER Lage bei völlig dunkler Umgebung lesen zu können …und der Akku hält und hält …und hält

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