Lenovo zeigt Lenovo Yoga Tablet [Ersteindruck]

Lenovo Yoga Tablet

Die Gerüchte der letzten Wochen haben sich bestätigt: Lenovo zeigte in Mailand mit dem Lenovo Yoga Tablet zwei optisch eigenwillige 8 Zoll und 10,1 Zoll Android-Tablets mit interessanten Ansätzen. Das auffälligste Merkmal ist ohne Frage sein Formfaktor. Der soll dafür sorgen, dass die Tablets durch einen dezidiertem Schwerpunkt nicht nur besser in der Hand liegen, sondern dank integriertem Standfuß auch auf dem Tisch ein gute Figur machen. Wir konnten das Lenovo Yoga Tablet 10,1 Zoll bereits testen und verraten dir hier unseren Ersteindruck.

Hier gehts zu unserem ausführlichen Langzeittest des Lenovo Yoga Tablet.

Wie schon bei der Yoga Notebook-Familie gibt Lenovo jedem Nutzungsszenario einen Namen. Im Falle des Lenovo Yoga Tablet ist das der Hold Mode, Stand Mode und Tilt Mode. Lenovo hat sein Yoga Tablet sehr dünn konzipiert und den Akku in Zylinderform an die Längsseite gepackt. Damit kommt das 8 Zoll Yoga Tablet auf 213 mal 144 Millimeter bei gut 400 Gramm und das 10,1 Zoll Tablet auf 261 mal 180 Millimeter bei gut 600 Gramm. Durch den konzeptionellen Kniff der Schwerpunktverlagerung an die Längsseite des Tablets verringert sich die Hebelwirkung und das Lenovo Yoga Tablet soll besser in der Hand liegen – der so genannte Hold Mode. Tatsächlich fühlte sich das Tablet beim Ausprobieren deutlich leichter an, als es eigentlich ist.

Für den Stand Mode und Tilt Mode muss ein am zylindrischen Akku angebrachter Standfuß ausgeklappt werden. Hochkant (Stand Mode) bietet sich das Lenovo Yoga Tablet zum Medienkonsum an, liegend (Tilt Mode) soll eine gute Position zum Schreiben erreicht werden.

Die Verarbeitungsqualität des Yoga Tablets ist ungemein hoch. Das Gerät besteht fast vollständig aus Aluminium welches auf der Rückseite eine angenehme Riffelung besitzt. Der Standfuß wirkt massiv und kein bisschen wackelig.

Lenovo Yoga Tablet – Akkuleistung

Neben der zugegeben sehr ungewöhnlichen Form weiß das Lenovo Yoga Tablet auch in weiteren Bereichen postiv zu überraschen. So soll das 8 Zoll Tablet dank seines 6.000 mAh Akkus 16 Stunden am Stück laufen bevor es wieder ans Netz muss. Bei der 10,1 Zoll Variante erhöht sich die Laufzeit laut Lenovo dank massiv großem 9.000 mAh Akku sogar auf 18 Stunden.

Die hohe Akkuleistung wird zum einen durch den sparsamen Prozessor von MT8125/8389 Quadcore mit eine Taktung von 1,2 Ghz den 1 Gbyte RAM zur Seite steht erreicht. Zum anderen löst das Display sowohl bei der 8 Zoll als auch bei der 10,1 Zoll Variante des Lenovo Yoga Tablet lediglich mit 1.280 mal 800 Pixel auf. Die im Vergleich recht geringe Auflösung hat drei Vorteile: sie ist günstig, rechtfertigt den Mittelklasseprozessor und ist deutlich weniger energiehungrig als seine hochauflösenden Konkurrenten. Allerdings offenbart hier das Lenovo Yoga Tablet auch gleich seine größten Schwächen. Ab einer gewissen Entfernung werden auf Grund der geringen Auflösung einzelne Pixel sichtbar und Schrift kann matschig wirken. Auch der Prozessor wirkt deutlich weniger perfomant als wir es von High-End-Tablets gewohnt sind. Es kommt zwar bei unserem kurzen Test zu keinen Rucklern – das Surfen geht sogar sehr gut von der Hand – allerdings kommt es gelegentlich zu kleinen Verzögerungen.

Ansonsten kommen die üblichen Beschleunigungs- und Helligkeitssensoren zum Einsatz. Auch GPS, Bluetooth und WLAN dürfen nicht fehlen. Auf NFC wurde jedoch verzichtet. Auf Wunsch gibt es ( sehr bald, die Produktion läuft laut Lenovo auf Hochtouren) auch eine Variante mit 3G-Modul (kein LTE). Das Lenovo Yoga Tablet kommt in Varianten mit 16 und 32 Gbyte und kann via microSD-Kartenslot erweitert werden. Die rückseitige Kamera löst mit 5 Megapixel auf, die für Videochat geeignete Kamera auf der Vorderseite mit 1,2 Megapixel. Ein erster Test lieferte durchwachsene Ergebnisse der beiden Kameras. Vor allem bei schummrigen Lichtverhältnissen offenbarten die Kameras Schwächen. Farbvariationen wird es nicht geben, Lenovo beschränkt sich auf ein edles Silber. Als Software kommt Android 4.2 Jelly Bean zum Einsatz.

Zubehör

Als Zubehör bietet Lenovo ein Bluetooth KB Cover BKC600 an. Das Cover verfügt über eine physische Tastatur sowie ein Mauspad und schützt gleichzeitig die empfindliche Glasseite des Tablets. Hier waren wir von der Verarbeitungsqualität der Tastatur schwer enttäuscht. Sie kommt zwar in einem schicken Silber, besteht jedoch nur aus billigem Plastik. Ließe sich verschmerzen, wenn der Preis stimmt. Tut er aber nicht. Die Tastatur soll für eine UVP von 99 Euro in den Handel kommen.

Preise und Verfügbarkeit

Der Preis des Lenovo Yoga Tablet ist hingegen angemessen. Die 8 Zoll Variante soll ab sofort für 229 Euro erhältlich sein, die 10,1 Zoll Variante des Lenovo Yoga Tablet kostet 299 Euro.

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  1. Die meisten werden jetzt wohl erstmal warten, bis es für Android auch die ersten 64 Bit Prozessoren gibt bevor sie sich ein neues Tablet kaufen. Aber das Gehäuse ist wirklich gut.

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    1. Genau! Denn wenn man sich ein paar popelige Fotos auf dem Tablet anschauen will, braucht man 64 BIT POWER!!!!! Und die bekommt man nur bei Apple, denn die haben das Gehäuse des iPad Air auf 64 Bit OPTIMIERT!1!!einself!!!

      Meine Fresse, glaubst du diesen Schwachsinn gelegentlich auch selbst oder trollst du nur?

        1. Und? Das Ding belegt genau das Gegenteil dessen, was du die ganze Zeit behauptest (nämlich, dass die Performance-Steigerung vom A6x zum A7 an der “64 BIT POWER!1!!!elf!!!” läge). Vergleich mal den Performance-Sprung vom Samsung A5X (iPad3) zum Samsung A6X (iPad4) mit dem Performance-Sprung vom Samsung A6x (iPad4) zum Samsung A7 (iPad “Air”).
          A5X -> A6X: Faktor 2,9 (bei 1,4facher Taktfrequenz; wenn man die rausrechnet, Faktor 2,1)
          A6X -> A7: Faktor 1,9. Für Mac-User: das ist *weniger* als 2,1 und erst recht weniger als 2,9.

        1. Dämlicher Vergleich. Ein Opel ähnelt noch lange keinem Mercedes, aber das ist definitiv die Form ein Apple-Wireless-Tastatur. Fail

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  2. Mal was fachliches hier an diejenigen die das Ding schon in der Hand hatten!
    Hab mir gestern das Yoga 10 besorgt und habe zunächst einen ganz guten Preis-/Leistungs-/Ergonomie-Eindruck..!
    Meine Erwartungen wurden im Rahmen der tech. Details erfüllt.

    Aber, die Rückseite knackt bei mir auf der rechten Seite des schmalen Ende, wie ein Mausklick!

    Hatte bisher von der guten Verarbeitung gehört, die ich leider nicht ganz bestätigen kann. Auch schwirrt der Mythos durchs Netz, dass es sich um ein Vollaluminium-Gehäuse handelt. Dies stimmt nicht. Lediglich Umrahmung, Standfuß und damit die Akkuwurst sind in Alu verpackt. Die (bei mir knackende Rückseite) ist aus einem einigermaßen hübschen Plastik.

    Zurück zum Thema: Hab ich ein Montags-Yoga 10 erwischt, oder ist das der Lenovo Herstellungsstandard?
    Ich erwarte keine State of the Art Qualität für den Preis, aber schon eine Verarbeitung, die mich nicht andauernd denken lässt, dass da hinten ein versteckter Mausbutton ist.

    1. Du hast ein Montagsgerät erwischt, lass es umtauschen. Bei dem uns vorliegenden 10 Zoll Yoga Tablet knackt nichts.

      Die Rückseite ist tatsächlich komplett aus Alu. Aber du hast vollig Recht, durch sehr feine Textur fühlt es sich nicht so an. Achte mal auf den Übergang zwischen dem Alu am Zylinder und dem geriffelten Alu. Du wirst sehen, dass es keinen Spalt gibt, als muss es ein sich um ein einziges Stück Metall handeln.

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