Hacker haben Daten von 38 Millionen Adobe Kunden gestohlen

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Zur Zeit jagt ein Datenskandal den nächsten. Aber was Reuters jetzt berichet, lässt aufhorchen. Hacker sollen die Daten von 38 Millionen Adobe-Kunden gestohlen haben.

Anfang Oktober hatte Adobe kleinlaut zugegeben, dass dem Unternehmen die Daten von 3 Millionen Kunden gestohlen worden waren. Jetzt stellt sich heraus: in Wirklichkeit sind mehr als zwölfmal so viele Kunden betroffen. 38 Millionen Zugangsdaten, verschlüsselte Passwörter und Kreditkartendaten, so Reuters, haben Hacker von Adobe gestohlen. Laut Adobe-Sprecherin Heather Edell haben die Hacker dabei allerdings “viele ungültige Adobe IDs, inaktive Adobe IDs, Adobe IDs mit ungültigen Passwörtern und die Daten von Testzugängen” gestohlen.

Vielen Kunden wurden dennoch aktive Zugangsdaten entwendet. Auch die Tatsache, dass die gestohlenen Passwörter verschlüsselt waren, scheint kein Grund für Entwarnung zu sein, denn Adobe hat betroffene Kunden bereits per EMail über mögliche Folgen gewarnt. Wer also eine Nachricht von Adobe erhalten hat, sollte schnellstmöglich sein Passwort ändern.

[Reuters via gizmodo.com, Foto: midiman unter Creative Commons Lizenz]

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  1. Und schon wieder hat sich meine Digitale Paranoia bezahlt gemacht. Warum muss ich um eine Software zu benutzen identifizierbar sein und einen Account haben? Achso damit mit meinen Daten schlecht umgegangen werden kann, das geht ja sonst gar nicht. Von Adobe kommt mir nichts mehr auf die Festplatte, nicht erst seit heute.

    Daher

    PDF-Xchange Viewer > Adobe Reader
    Gimp > Photoshop

    1. Ist bei mir ähnlch, aber ich bin auch kein Profi. Im “ernsten” Bereich kann Gimp beispielsweise nicht mit Photoshop mithalten und alle professionellen Grafiker (zumindest die, mit denen ich zu tun habe) behaupten, dass Adobe noch immer unersetzbarer Standard ist – auch wenns übelst programmiert ist.

  2. An und für sich ist die Creative Cloud eine feine Sache. Projektweise die nötige Software mieten und auf der aktuellsten Version arbeiten. Leider gibt es in der Druckindustrie kaum Alternativen. Entweder wurden sie von Adobe verdrängt oder zu langsam weiterentwickelt.

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