8 sehr unglückliche Verpackungen von Süßigkeiten

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Ein Artikel auf Smithsonian.com beleuchtete jüngst, dass der Mythos, dass Kindern zu Halloween vergiftete oder mit Rasierklingen vermischte Süßigkeiten geschenkt wurden, von den Kolumnisten Dear Abby und Ann Landers in den 80er und 90er Jahren grundlos in die Welt gesetzt wurde. Wir haben einige dennoch haarsträubende Verpackungen von Süßkram heraus gesucht.

Heutzutage wären diese Süßigkeiten aufgrund der Verpackungen absolut unverkäuflich, aber früher es nicht unüblich, dass der Verkauf durch solche Packungen angekurbelt wurde. Die Exemplare stammen vom CandyWrapperMuseum.com, Collecting Candy.com, CandyWrapperArchive.com und Pez.com.

Für sich genommen erscheinen diese Marken unverfänglich – aber in dieser Kombination nicht.
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Für Kinder, die sich Süßigkeiten abgewöhnen wollen?
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Ein weiteres Produkt, dass sich über Abhängigkeiten lustig macht
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Schwer zu sagen wo man hier mit der Kritik beginnen sollte… Chubby heißt pummelig…

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Immerhin hat es der Werbetexter geschafft, das Wort „Flavor“ (Geschmack) unter das Wort „Chocolate“ und nicht unter „Babies“ zu setzen.
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Typischer Süßkram aus der Zeit, in der man Nuklearwaffen cool fand
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Süßigkeiten, getarnt als giftiges Reinigungsmittel. Was soll da schiefgehen?
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Das Beste zum Schluss: 1965 stellte PEZ eine Replika von James‘ Bond Walther PPK her, die Süßigkeiten ausgibt. Kinder sollten sich die Pistole in den Mund halten und abdrücken.
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[Via gizmodo.com

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  1. Das zeigt mal wieder, dass es eine Generation von vernünftigen Kindern gab, die zwischen Fiction und Realität unterscheiden konnte und nicht nach einer Folge Roadrunner versuchte, den Eltern einen Amboss auf den Kopf zu schmeißen…
    Und dass es Eltern gab, die die Welt ebenso humvorvoll sahen und nicht wegen jedem Mist sofort auf die Barrikaden ging

  2. Heutzutage stünden Heerscharen von Rechtsverdrehern parat, um aus reiner Geldgier solche Firmen zu verklagen… das ist leider die Motivation – ob damit gleichzeitig potentielle Gefahren vermindert werden, ist irrelevant.

    1. Tja … das kommt eben davon, wenn man nicht wirklich gut Englisch kann und trotzdem einfach mal die Bildunterschriften übersetzt, ohne sich groß Gedanken zu machen, ob man selbst den Witz geschnallt hat und ob er für deutsches Publikum auch funktioniert. Gelle, Herr Donath? ;)

      Also: „Whizz“ und „Plop“ sind Slangausdrücke, ein deutsches Äquivalent wären in etwa zwei Schokoriegel mit den Namen „Pie-Pie“ und „Caca“, die man einzeln vielleicht gerade noch ertragen kann, zusammen aber wird es besonders albern.
      Auch ganz großes Kino: „Schwer zu sagen wo man hier mit der Kritik beginnen sollte… Chubby heißt pummelig…“ den ersten Satz wieder einfach aus dem Original übernommen, dann auf die Idee gekommen, dass man gar nicht weiß was „chubby“ heißt, schnell nachgeguckt — „“chubby“ heißt pummelig“? Höhöhö, voll lustig, weil Süßkram fett macht — und dann weiter zum nächsten Satz. Zu dumm, dass der Witz hier ist, dass „chubby“ ebenfalls ein Slangausdruck ist, und zwar für einen erigierten Penis.

      Bitte bitte, wenn ihr schon Content einfach übernehmt und euch so wenig wie nur irgend möglich vom englischen Text entfernen wollt, stellt auch Profiübersetzer dafür ein, statt nach dem Prinzip „ich hatte eine zwei plus in Englisch und gucke Big Bang Theory im Original, das reicht zum Übersetzen“ zu arbeiten.
      Tut’s nicht. Überraschung.

      1. Ach ja, und noch ‚ne Ebene, weil die vermutete Antwort ja offensichtlich „crack einschmeißen“ war — dafür gibt’s auch ein fettes „nope“.

        „Plop plop FIZZ FIZZ (!!)“, oh what a relief it is — ehemaliges Werbejingle von Alka-Seltzer in den USA.
        Anspielung auf dieses Werbejingle: „plop plop, whizz whizz, oh what a relief it is“ — auf „Erleichterung“ auf der Toilette anspielend, wird gern von Müttern beim Aufs-Töpfchen-Gehen-Üben für den Nachwuchs geträllert, oder von Vätern um ein Augenrollen zu provozieren.

        „Crack einschmeißen“ — eher nicht. Außer es gibt Crack jetzt auch als Brausetablette …

  3. Hallo,
    da haben Sie ein paar schöne „Schätze“ ausgegraben. Sie liefern gutes Anschauungsmaterial für alle, die wissen wollen, wie man eine Verpackung besser nicht (mehr) gestalten sollte…
    Viele Grüße,
    Doris

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