Retrokamera: Nikon schwelgt mit der Df in Erinnerungen

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Nikon hat mit der Df eine digitale Spiegelreflexkamera im Retro-Design vorgestellt, die mit einem Vollformat-Sensor ausgerüstet ist, der aus der Profikamera D4 stammt. Sie ist jedoch deutlich preiswerter und auch hübscher.

Die Df ist mit demselben CMOS-Bildsensor wie das Nikon-Spitzenmodell D4 ausgestattet und nimmt 16,2 Megapixel auf. Es ist ein sogenannter Vollformat-Sensor im 35mm-Format.
Die Kamera arbeitet mi mit ISO 100 bis 204.800 und ermöglicht Highspeed-Serienaufnahmen sind mit bis zu 5,5 Bilder/s.

Mit gerändelten mechanischen Wählrädern für eine einfache und sichere Bedienung können ISO-Empfindlichkeit, Belichtungskorrektur, Belichtungssteuerung und Aufnahmebetriebsart unabhängig voneinander eingestellt werden. Das mit 8 Zentimeter Diagonale riesige Display wird deshalb wohl selten benötigt. Der klappbarer Blendenkupplungshebel ermöglicht die Verwendung von klassischen NIKKOR-Objektiven. Das kann keine andere digitale Nikon.

Trotz Metalleinsatz wiegt die Kamera mit Akku nur 765 Gramm. Dazu muss allerdings noch das jeweilige Objektiv gerechnet werden. Der Verschluss wurde auf 150.000 Auslösungen getestet, bei Belichtungszeiten von bis zu 1/4.000 s und einer Blitzsynchronisationszeit von bis zu 1/200 s.

Der Autofokus mit 39 Messfeldern soll selbst bei schwierigen Lichtverhältnissen eine schnelle und präzise Abdeckung über einen Großteil des Bildfelds ermöglichen und kann sogar sich bewegende Objekte verfolgen, wenn sie sich zum Fotografen hinbewegen. Die Df ermöglicht eine manuelle Einstellung des Weißabgleichs – im Live-View kann sogar eine Spot-Weißabgleichsmessung auf eine beliebige Bildpartie vorgenommen werden.

Die Kamera kann auch HDR-Fotos (High Dynamic Range) machen. Bei dieser Funktion werden mit einer Betätigung des Auslösers zwei Aufnahmen gemacht (je eine mit positiver und negativer Belichtungskorrektur) und dann zu einem Bild zusammengefügt. Die Belichtungsdifferenz kann bis zu 3 Lichtwertstufen betragen und die Glättung der Übergänge zwischen den beiden Belichtungen kann für eine natürliche Wirkung angepasst werden. Mit Active D-Lighting können Schatten aufgehellt und Lichterpartien abgedunkelt werden. Außerdem gibt es eine Funktion zur Reduzierung des Rote-Augen-Effekts und zur Korrektur des Farbabgleichs sowie Optionen für RAW-Verarbeitung und das Ändern der Bildgröße. Selbst Filter sind vorhanden.

Die Df wird mit einer Sonderausgabe von Nikons NIKKOR-Objektiv AF-S 50 mm 1:1,8G geliefert. Das Objektiv im Retrostil soll optisch zum Gehäuse der Df passen.
Das Gehäuse der Df ist in klassischem Schwarz oder in Silber mit schwarzen Elementen erhältlich. Die Nikon Df soll voraussichtlich ab Ende November 2013 nur im Kit mit dem AF-S NIKKOR 50 mm 1:1,8G SE um Preis von 3000 Euro in den Handel kommen.

[Via Nikon]

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Nikon Df
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