Gestensteuerung könnte Smartwatches zum Durchbruch verhelfen

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Mit den winzigen Touchscreens von Smartwatches oder gar mit kleinen Knöpfen an den Uhrgehäusen zu hantieren macht auf Dauer keinen Spaß. Mit einer Gestenerkennung wäre das Problem lösbar.

Forscher der Uni Kalifornien Berkeley und Davis entwickeln mit Chirp eine Ultraschall-Technik, mit der wie bei einem Sonarsystem kleinste Bewegungen über der Uhr erkannt werden können. Dabei handelt es sich nicht einfach um einen Bewegungsmelder sondern um eine Sensortechnik, die die Hand und deren Finger dreidimensional im Raum verorten kann, berichtet die Publikation Technology Review.

Mehrere Ultraschall-Emitter sende die unhörbaren Töne in kurzen Pulsen aus, die dann von den Hindernissen reflektiert und von den den Empfängern aufgefangen werden. Anhand der Signallaufzeiten wird eine 3D-Landschaft generiert. Die Erkennung erfolgt bis zu einem Meter Distanz.

Im Gegensatz zu anderen Sensortechniken ist Ultraschall nicht lichtabhängig, so dass der Betrieb auch bei strahlendem Sonnenschein oder in dunkler Nacht möglich ist. Umstände, unter denen Kamera-basierte Systeme scheitern.

Die Forscher wollen ein Unternehmen gründen, um ihre Ergebnisse zu verwerten und ein echtes Produkt auf den Markt zu bringen. Wann das soweit ist, lässt sich noch nicht erahnen.

[Via Technology Review, gizmodo.com]

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