Diese aufwändigen Dioramen zeigen die Apokalypse im Kleinformat

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Mit Photoshop kann man einiges anstellen, manchmal liefert aber Low-Tech die besseren Ergebnisse. So auch bei der Arbeit von Lori Nix. Die Fotografin hat sich auf Dioramen spezialisiert, die Szenen völliger Zerstörung zeigen.

Aufgrund der winzigen Beschaffenheit ihrer Objekte arbeitet Nix mit eher gemächlichem Tempo und produziert pro Jahr nur wenige Stücke (wovon manche vielleicht schon bekannt sind). Seit 2005 arbeitet sie an dem Projekt The City, in dem sie New York als trostlose, apokalyptische Geisterstadt darstellt: Sanddünen ziehen durch die Straßenbahn, Pflanzen wachsen in Schuhläden und in einem Take-Away-Imbiss sammelt sich der Dreck. Ich bin von der der Apokalypse fasziniert, vielleicht sogar ein wenig besessen, so Nix auf ihrer Website.

Und wie die meisten unserer Faszinationen stammt auch die von Nix aus ihrer Kindheit, die von regelmäßigen Tornados, Überflutungen und Stürme geprägt war. The City zeigt auf, wie das Leben in einer Stadt nach der Herrschaft der Menschheit aussehen könnte. Der Mensch hat zwar seine Spuren in Form von Architektur hinterlassen, jetzt gehören diese Orte aber wieder der Natur. Flora, Fauna und Insekten vermischen sich mit den Überbleibseln von Hoch- und Alltagskultur.

The City ist ein noch laufendes Projekt, nach und nach dürften also immer mehr Arbeiten erscheinen. Alle bisherigen Bilder gibt es auf der Website von Lori Nix. [ClampArt]

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