Edward Snowden überredete NSA-Kollegen zur Herausgabe von Passwörtern

TheEye

Der bekannteste Informant der Welt, Whistleblower Edward Snowden, hat seine Informationen wohl auch der Gutgläubigkeit seiner Kollegen zu verdanken. Einem Bericht von Reuters zufolge schwatzte Snowden gut zwanzig NSA-Mitarbeitern ihre Login-Daten ab.

Nicht näher genannten Quellen zufolge sagte Snowden den NSA-Angestellten, er bräuchte die Passwörter für seinen Job als Administrator. Diesen Spruch kennen wohl alle Datenklempner der Welt, und zwar bestimmt schon seit es Computer gibt. Dass der Trick in einer Zweigstelle des amerikanischen Nachrichtendienstes auf Hawaii funktioniert, überrascht den Laien dann aber doch ein wenig.

Die NSA hat mittlerweile laut eigenen Angaben die betreffenden Mitarbeiter identifiziert und ihnen neue Aufgaben zugeteilt. Außerdem soll das Bewusstsein für interne Bedrohungen bei den Angestellten geschult werden. Vergessen wird den Zwischenfall in der Agentur sowieso niemand. Bis zum heutigen Tage ist nicht klar, wieviele Daten Edward Snowden eigentlich gestohlen hat und welche Enthüllungen in Zukunft noch auf uns warten.

[Reuters], via [The Verge]  (Bild: wongwean / shutterstock.com)

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  1. … war ja nur ne Frage der Zeit. Nun geht es ans Eingemachte. Jetzt fängt man an seiner Glaubwürdigkeit zu rumzupfuschen. Es kann ja nicht angehen, dass ihn die Öffentlichkeit als Helden ansieht …

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