Glasfaserstoff ermöglicht Farbwechsel auf Knopfdruck

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LightCloth heißt der Stoff, der aus Glasfasern gewebt wird und auf Knopfdruck seine Farbe verändern kann. Dabei kann sogar jede Faser ihr eigenes Licht abgeben.

Forscher der japanischen Meiji Universität haben mit LightCloth eine Art interaktiven Stoff gewebt, der das LIcht, das durch die Fasern hindurchgeleitet wird, nicht am Faserende sondern seitlich abgeben kann. Jede Faser kann theoretisch eine andere Farbe wiedergeben.

Die Farbausgabe erfolgt rechnergesteuert. Die Fasern nehmen selbst auch Licht aus der Umgebung auf. Wer also zum Beispiel mit einem Laserpointer auf sie zeigt, kann damit Daten einspeisen, die ausgewertet werden.

Ob es einen praktischen Einsatzzweck für diese Technik gibt, sei einmal dahin gestellt.

[Via DigInfo, gizmodo.com]

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  1. Auch wenn der Beitrag schon älter ist… solche „Stoffe“ können sogar sehr praktisch sein.

    Auf dem Land ist nicht jede Straße beleuchtet, teilweise gibt es obendrein keinen Bürgersteig. Da ist man am Abend oder am frühen Morgen wirklich unsichtbar. Selbst Radfahrer gehen mit ordnungsgemäßer Beleuchtung manchmal ziemlich unter – denn ohne weitere Lichtreize sieht man von den Reflektoren gar nichts und merkt erstmal, wie gering die Wirkung der Lampen sein kann.
    Hier laufen nicht nur die Schulkinder, sondern sogar Erwachsene dann mit Warnwesten oder Stirnlampen herum, Hunde bekommen leuchtende Halsbänder, deren Reichweite aber gerade bei kleineren Tieren recht gering ist. Eine Weste aus leuchtendem Stoff könnte den Effekt um einiges sicherer machen – und je nachdem, wie es ausgeführt wird, sieht es auch nicht zwingend nach Weihnachtsbaum aus – das Gewebe im Film ist da sicher noch nicht das Ende der Fahnenstange.

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