Test: Kopfhörer Monster DNA – ausgefallenes Design, guter Sound

dna1

Futuristisch sieht er aus, der DNA von Monster. Ein Design, das sicherlich nicht jedem gefällt, und schon gar nicht jedem steht. Sind Kopfhörer doch längst mehr Modeaccessoire denn Audiogerät. Uns interessieren aber vor allem die inneren Werte. Und die stimmen beim DNA.

Hochwertige Verarbeitung

Der Monster DNA wirkt schon beim ersten Anfassen äußerst hochwertig. Er ist stabil, gleichzeitig aber flexibel. Die Scharniere, an denen sich der Kopfhörer zur platzsparenden Aufbewahrung zusammenklappen lässt, sind gut verarbeitet und sollten auch noch nach längerer Nutzung nicht schwach werden. Während der Kopfhörer größtenteils aus Kunststoff gefertigt ist, sind die Stege, über die er sich vergrößern lässt, aus hochwertigem Aluminium. Erhältlich ist der DNA in vielen verschiedenen Farbkombinationen – die von uns getestete Variante nennt sich ‚Black Tuxedo‘.

Bequemer Sitz

Die äußerst weichen Ohrmuscheln isolieren nicht nur gut gegen die Außenwelt, sie sorgen auch für einen angenehmen Sitz auf den Ohren. Der Bügel könnte jedoch etwas besser gepolstert sein. Er lässt sich um etwa drei Zentimeter auf beiden Seiten ausfahren, so dass auch Menschen mit etwas größerem Kopf keine Probleme mit dem DNA bekommen sollten. Mir passt der DNA perfekt, auch wenn der Bügel nach längerer Zeit etwas drückt und es schnell zu warm werden kann unter den gepolsterten Ohrmuscheln.

monsterdna

Bild 1 von 9

Kabel mit Fernbedienung

Praktisches Zubehör

Neben einem Putztuch wird eine praktische, stabile Tragetasche für den Monster DNA mitgeliefert. Das Audiokabel verfügt über vergoldete Anschlussstecker und ist äußerst flach gestaltet. Das soll ein Verheddern und Verknoten verhindern – was sich im Praxistest auch bestätigt. Ein zweites Audiokabel verfügt über eine Freisprechfunktion und Steuertasten zum Betrieb mit iPhone und Co. Der Monster DNA hat an beiden Seiten Eingänge für das Audiokabel. Dieses Feature will sich allerdings nicht an Rechts- oder Linksträger richten, dahinter verbirgt sich vielmehr eine Idee namens MusicShare. So können mehrere DNA-Kopfhörer über ein Audiokabel zusammen geschaltet werden, um mit Freunden über die gleiche Audioquelle gleichzeitig Musik zu hören.

Guter Sound

Durch die geschlossene Bauform und die perfekt sitzenden Ohrmuscheln isoliert der DNA hervorragend. Außengeräusche bleiben draußen, die Musik selbst belästigt den Sitznachbarn in der U-Bahn nicht. So kann man sich beim Hören ganz auf die Musik konzentrieren. Und die wird mit dem DNA zum Genuss. Der Klang ist wunderbar ausglichen, Details werden präzise wiedergegeben, der Bass ist präsent, könnte hin und wieder jedoch etwas stärker sein. Punkten kann der DNA mit seiner Kraft: er lässt sich laut aufdrehen, so dass sich auch leise Musik bei lauter Umgebung noch sehr gut hören lässt.

Fazit

Ein Design, das nicht jeden überzeugt und mit MusicShare eine etwas seltsame Zusatzfunktion, deren Nutzen ein wenig zweifelhaft ist. Davon einmal abgesehen, ist der Monster DNA jedoch ein Kopfhörer, der vor allem mit seiner guten Isolation gegen Außengeräusche und seinem ausgeglichenen und kraftvollen Sound besticht. Ob als Kopfhörer für das Smartphone oder zum anspruchsvolleren Musikhören zu Hause an der Stereoanlage – uns hat der Monster DNA überzeugt. Momentan ist er für etwa 180 Euro zu haben.

Tags :
  1. Hmm, verstehe nicht, wieso musicshare seltsam oder nicht nützlich sein soll. Es ist eine tolle Funktion für Flüge oder Zugfahrten zu zweit, bei denen man sich am tablet zb einen Film anschaut oder auch nur Musik hört..

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising