My Cloud EX4 soll Netzwerkspeicher für kleine Unternehmen und Privatpersonen bieten

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Netzwerkspeicher sind wohl das nächste große Ding, sowohl für Unternehmen, als auch für Privatpersonen. Das credo der Cloud-Festplatten: Zugriff auf meine Daten von überall. Genau solch eine Lösung will Western Digital nun mit dem My Cloud EX4 Netzwerkspeicher bieten.

Bei der My Cloud EX4 handelt es sich um ein Network Attached Storage-Gerät (NAS), welches in seiner Leistung speziell auf kleine Unternehmen und private Haushalte ausgelegt wurde. Alle Modelle werden von einem 2.0 Gigahertz SoC mit 512 Megabyte Arbeitsspeicher angetrieben.

Die Basis der My Cloud EX4 bietet vier Schächte für Festplatten. Das günstigste Modell bietet lediglich den Body und keine Festplatten. Kompatibel ist der Body mit USB 3.0 Festplatten. Doch Western Digital sieht dabei natürlich seine eigenen Festplatten vor und bietet deshalb Gesamtpakete mit der WD Red-Linie. Die WD Red-Line bietet unter anderem den Vorteil, dass die Daten dank NASware 2.0-Technologie selbst bei einem Stromausfall gesichert werden. Die plattenlose My Cloud EX4 liegt bei € 379,00, acht Terabyte gibt es für € 799,00, zwölf Terabyte für € 949,00 und die Variante mit 16 Terabyte liegt bei € 1.199,00.

Unterstützte Betriebssysteme

My Cloud EX4 bietet Zugriff auf alle Daten, die auf dem System gespeichert sind. Den Zugriff selbst erhält man über Apps für mobile Endgeräte und Desktop-Applikationen. Unterstützte Betriebssysteme sind bei Windows ab XP, bei Apple ab Snow Leopard, sowie bei mobilen Endgeräten Android und iOS.

Alles von einem Unternehmen

Eine Komplettlösung aus einem Haus ist natürlich die optimale wirtschaftliche Lösung für WD. Die Vorteile für den Kunden ergeben sich dadurch, dass Cloud-Konten wie Dropbox, SkyDrive und Google Drive, sowie Cloud-Service wie Amazon S3 und ElephantDrive und Apples Time-Machine alle über einen Punkt angelaufen werden können. Dokumente, Präsentationen, Clips und Co. können von überall gestreamt werden. Die aktuellen Modelle und Kombinationen gibt es auf WD.com.

Die Auswahl an NAS Geräten wächst von Tag zu Tag. Western Digital schafft es aber aktuell seine Produktserie unter dem gängigen Preis anzubieten. Es sollte jedoch nur eine Frage der Zeit sein, bis auch andere Unternehmen den Markt für kleine Unternehmen und private Haushalte erschließen.

[via wd.com]

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  1. Jetzt mal ehrlich: dann greife ich lieber zu potenten Lösungen von Synology. Die sind günstiger und gleichzeitig noch wesentlich besser ausgerüstet – softwareseitig. Alleine die Möglichkeiten, die mir der DSM bietet, sind fast unerreicht – es sei denn ich hole mir ein natives Rackspeicher System.

    Zudem kann ich auch die Synology NAS mit RED-LINE ausrüsten.
    Meiner Meinung kommt WD etwas zu spät.

  2. WD kommt etwas sehr sehr spät…
    Aber gut, das die sich jetzt auch dran versuchen… – war das nicht vor 3 Jahren schon das nächste große Ding?

    Außerdem:

    “Kompatibel ist der Body mit USB 3.0 Festplatten”
    – interessant bei vier Gehäuselosen Einschüben für 3,5″ SATA Platten…
    Erweiterbar scheint er über USB 3.0 nach draußen nur bedingt zu sein.

    1. Ich wollte auch gerade ironisch anmerken: “Hui, ein Cloud/Nas… Was völlig neues!”

      Da bleibe ich doch auch lieber bei meiner Synology. Die sind zwar von der Perfomance her nicht herausragend, aber die Software und der Funktionsumfang sucht seinesgleichen.

      Da kann WD unter Garantie nicht mithalten.

  3. Oh … eine Raid cloud im Netzwerk beinahe so innovativ wie das abgebildete IPad . hrrrhrrrhrrrhrrr

    Nein mal im ernst, neu ist das wirklich nicht. Ich selbst nutze diese möglichkeit seit ~10 jahren. Wie andere Poster auch die weitaus überlegenen Systeme von Synology.

    WD traue ich nicht mehr über den Weg seitdem mir vor einigen Jahren mal alle 4 Platten (2 verbände) innerhalb kurzer Zeit nach ablauf der garantie und im abstand von wenigen wochen gecrashed sind. Wie nach plan. mann, was habe ich mich damals verarscht gefühlt. seit dem steht WD für mich auf einer ebene mit gefälscheter hardware aus china.

  4. NAS-Server habe ich schon vor bald 10 Jahren mit Naslite und später freenas gebaut.
    sowas ist keine innovation nur weil cloud im namen steht!

  5. …ich kann nur sagen..wie viele andere auch…APPLE-MAC und WD…Finger weg!!! Lest mal im Netz nach, wenn Euch Eure Daten lieb sind…

    1. Keine Ahnung und davon sehr viel! Datenverlust bei den WD Platten auf Macs kommt WDs Software Paket das sich nicht mit Mavericks verträgt!

  6. Im Gegensatz zu den Mitlesern bin ich im NAS-Bereich Frischfleisch. Aber ich will endlich weg von den diversen externen Festplatten.

    Wer sich über längere Zeit mit Tests, Berichten. usw. beschäftigt hat, der hat derzeit wohl nur die Wahl zwischen der Synology Diskstation 412+ (hatte auf eine 414+ gehofft) und dem Asustor AS-604t.

    Das liegt zum einen an Raid-5, womit alle 2-Bay Gehäuse wegfallen. Zum anderen an den schnelleren aber immernoch sparsamen Atom-Prozessoren.

    Trotzdem wird ein wesentlicher Aspekt immer wieder gerne unter den Teppich geschoben. Die Erweiterungen durch Apps.

    Es bringt mir nichts, wenn die My Cloud EX4 schon für 296,14€ zu bekommen ist, wenn die wesentlichen Erweiterungen für Entwickler (Git und Mono) [noch] nicht zur Verfügung stehen. Die Software-Oberfläche sieht nett aus, aber schwarz alleine reicht eben doch nicht.

    Wenn ich dann auch noch lesen muss, dass die Schreibgeschwindigkeit mit den gleichen WD-Platten im Raid5 nur bei knapp 70% liegt, dann gute Nacht.

    Quelle:
    http://www.cnet.com/network-storage/wd-my-cloud-ex4/4505-3382_7-35831703-2.html

    Ich persönlich habe mich jetzt für das Asustor AS-604t mit 4x 3TB WD Red entschieden. Die 4TB-Variante ist mir dann doch zu teuer.

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