Google schränkt Suchbegriffe zu Kinderpornographie ein

France Europe Google

Auf Druck des britischen Premierministers David Cameron will Google seine Suchmaschine aufräumen und die Anfragen bezüglich Kindesmissbrauch stark einschränken.

Eric Schmidt, Vorstandschef von Google, gab gegenüber der Daily Mail bekannt, dass Google ein Team von 200 Leuten zusammengestellt hat, die sich seit drei Monaten um die Bearbeitung der Suchmaschine kümmern. Ihr Fokus richtet sich dabei vor allem auf Suchbegriffe, die zu Kinderpornographie führen könnten. Auch Microsofts Bing, das Internetunternehmen Yahoo und YouTube sollen von der Einschränkung profitieren. Die Überarbeitung der Suchbegriffe wird aber bisweilen nur den englischsprachigen Raum betreffen. In den kommenden sechs Monaten sollen sie aber auch in über 158 weiteren Sprachen wirksam werden. Im Interview meinte Schmidt:

„Wir haben in Feinarbeit die Suchmaschine von Google überarbeitet, damit Links zu Material über Kindesmissbrauch nicht mehr in unseren Suchergebnissen erscheinen. Aber Algorithmen sind nunmal nicht perfekt. Google kann Pädophile nicht davon abhalten ständig neue Bilder hochzuladen, doch immerhin haben wir aktuell 100.000 Treffer diesbezüglich bereinigt.“

Im Gespräch mit der Daily Mail merkte Premier Cameron an, dass „Google und Microsoft es schon weit gebracht haben“. Doch man könne noch mehr schaffen und viele schockierende Suchbegriffe am besten für immer verbannen. Es handle sich dabei nicht um einen Eingriff in die freie Meinungsveräußerung, sondern um die Aufgabe der Regierung. Es bleibt abzuwarten wie weit Google mit den Ideen Camerons konform gehen wird und weitere Suchergebnisse einschränken wird.

[Daily Mail via Gizmodo.com]

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  1. Was nützt das, wenn man alles, von Drogen, Waffen, Killer und KiPos im Tornetz (wobei das FBI da endlich auch mal was getan hatte, insbesondere bei den KiPos) finden kann?

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