Nasal Ranger: Denvers Polizei nutzt Geruchsteleskop, um Cannabisgeruch zu erschnüffeln

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Die Legalisierung von Anbau und Besitz von Marihuana brachte für viele Bürger Colorados auch einen unangenehmen Aspekt mit sich: Den aufdringlichen Geruch der Cannabis-Pflanze. Um diesbezüglichen Beschwerden nachgehen zu können, wurde die Polizei von Denver mit einem bizarren Nasenteleskop ausgestattet.

Der Nasal Ranger von St. Croix Sensory kann als mobiles Olfaktometer bei der Beurteilung helfen, wie sehr die Luft durch den Cannabisgeruch beeinträchtigt ist. Das Gerät verfügt hierfür über einen integrierten Filter und setzt dem Nutzer gleichzeitig gefilterte und ungefilterte Luft in verschiedenen Mischungsverhältnissen vor. Ist der Geruch bei einem Verhältnis von sauberer zu ungefilterter Luft von 7:1 oder sogar vorher wahrnehmbar, können mit dem Nasal Ranger bewaffnete Polizisten Strafen von bis zu 1.500 Euro verhängen.

Im letzten Jahr wurde eine noch niedrige Zahl von 16 Beschwerden registriert, besonders durch die Zulassung des Verkaufs von Marihuana zum 1. Januar 2014 rechnet die Polizei von Denver aber mit einer starken Zunahme. Zusätzlich zum Nasal Ranger arbeiten die Polizisten darum demnächst mit der GPS-App ODOR TRACK’R, mit der die Daten eines Geruchschecks gespeichert, daraus eine Karte der Düfte erstellt und Wiederholungstäter registriert werden können. [The TelegraphThe Denver Channel via VICE]

Bild:Nasal Ranger

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  1. Hab das alberne Theater in den USA satt, die sollen einfach jetzt auf einen Streich alle ihre Bürger einsperren, nicht schleichend über 10 Jahre. Würde dort auch keinen mehr Shocken, die erwarten das eh.

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