Per Gesetz: Philadelphia will als erste Stadt Waffen aus dem 3D-Drucker verbieten

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Ein proaktiver Schritt mit fadem Beigeschmack: Die US-Stadt Philadelphia im Bundesstaat Pennsylvania will als erste Metropole Waffen aus dem 3D-Drucker per Gesetz verbieten. Ein entsprechender Gesetzesentwurf sei bereits erarbeitet. Laut Beteiligten beruhe er allerdings ausschließlich auf "internet stuff".

Mit anderen Worten: In Philadelphia gibt es (noch) kein Problem mit Handfeuerwaffen, die im 3D-Druck hergestellt wurden. Die Gesetzgeber der Stadt reagieren lediglich auf Infomaterial, das im Netz kursiert, zum Beispiel über die Pistole Liberator, das Gewehr Grizzly 2.0 oder über eine gedruckte Waffe, die den US-Behörden kürzlich bei Schusstests um die Ohren flog.

Ein Waffenverbot mag sicher nicht schaden, um die Straßen ein bisschen sicherer zu machen. Aber hilft dabei ein explizites Gesetz gegen Waffen aus dem 3D-Drucker? Oder handelt es sich hierbei um eine Kurzschlussreaktion auf Basis aktueller Aufreger? Was meint ihr?

[Philly Magazine via Gizmodo.com]

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  1. “Ein Waffenverbot mag sicher nicht schaden, um die Straßen ein bisschen sicherer zu machen.”
    Doch, genau das tut es. Dass Waffenverbote für Sicherheit sorgen, ist eine absolut irrige Annahme. Das Gegenteil ist der Fall. England hat das augenscheinlich bewiesen. Auch wenn das hierzulande vielen nicht in ihre Pläne für den einfachen Bürger passt.

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