Volocopter: Elektrohubschrauber für Privatpersonen

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"Volocopter" bezeichnet einen emissionsfreien Elektrohubschrauber der e-volo GmbH. Er gilt als das weltweit erste Fluggerät seiner Art und soll nahezu absturzsicher sein. Ab dem 27. November wird das deutsche Startup als Crowdfunding bei Seedmatch auftreten.

Er sieht einem Hubschrauber ähnlich, doch eigentlich ist er überhaupt keiner. Zumindest kann der Volocopter aktuell noch nicht einmal einer Luftfahrtklasse zugeordnet werden. Bis 2015 soll aber eine neue Klasse geschaffen werden und dann dürfte der Volocopter auch in Deutschland von Privatpersonen geflogen werden.

Mit seinen 18 Elektromotoren soll das Fluggefährt von e-volo auf bis zu 100 km/h kommen. Dabei schafft er aktuell 40 Minuten in der Luft mit zwei Insassen und 60 Minuten mit nur einem Piloten. Im Hybridantrieb mit Wankelmotor bleibt er dann sogar ganze zwei Stunden in der Luft und kann eine Flughöhe von 7.000 Metern erreichen.

Der Volocopter wird als günstig und sicher angepriesen und setzt keine aufwendige Flugausbildung voraus. Zur Zeit wird der spätere Kaufpreis auf 250.000 Euro geschätzt. Seine Sicherheit soll durch redundante Systeme und eine spezielle Sicherheitsausrüstung gewährleistet werden. Demnach kann der Elektrohubschrauber auch dann gelandet werden, wenn mehrere der Motoren ausgefallen sind. Durch eine, im Vergleich zu herkömmlichen Hubschraubern, einfache Bedienung sollen auch Anfänger mit dem Volocopter fliegen können. Zudem soll ein günstigerer Flugschein für das Modell angeboten werden. Mit einem Gewicht von gerade einmal 450 Kilo ist er zudem sehr leicht manövrierbar.

Laut e-volo hätten jetzt schon einige Flugschulen großes Interesse am Volocopter gezeigt. Sein Hauptanwendungsbereich wird der schnelle Transport in überfüllten Großstädten sein. Doch natürlich sollen auch wohlhabende Privatpersonen auf der ganzen Welt in den Genuss des Flugobjekts kommen. Immerhin könnte der geräuscharme und emissionsfreie Volocopter für ein wenig Entspannung im alltäglichen Hubschraubergeschäft bedeuten. Kein Lärm mehr und keine zusätzliche Belastung der Umwelt.

Ab dem 27. November 2013 kann auf Seedmatch für das Startup investiert werden.

e-volo Crowdfunding bei Seedmatch from Volocopter on Vimeo.

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  1. Das sind bei Seeedmatch keine Spenden, sondern Investitionen, bei denen man das Geld mit Rendite zurückkriegen kann, wenn es gut läuft.

  2. Lieber Herr Nölkel,

    bei Seedmatch handelt es sich um Equity-Based Crowdfunding (für finanzielle Erträge), bei Kickstarter oder Indiegogo um Reward-Based Crowdfunding-Kampagnen (für nicht-monetäre Gegenleistungen), jedoch nicht um Spenden!

    Investoren bei Seedmatch setzten auf eine Rendite: eine jährliche Verzinsung (in Form einer fixen Basisverzinsung von 1,0% p.a. sowie einer möglichen gewinnabhängigen Bonusverzinsung) sowie den einmaligen Bonuszins nach Kündigung oder Exit.

    Viele Grüße
    Dana Melanie Schramm

  3. Liebe Dana, ich würde Verzinsungen und alles was mit Geld direkt in Zusammenhang steht sprachlich nicht mit Wachstumsvorgängen und Landwirtschaft verbinden. Bauern haben Erträge. Geld sollte Zinsen oder Profite abwerfen. Geld wird nicht vermehrt oder geschöpft, das werden nur Werte und zwar durch menschliche Arbeit. (Geld stellt keinen Wert an sich dar, sondern repräsentiert diese Werte) Es sollte also gedruckt, geprägt oder sonstwas werden. Solange wir Geld sprachlich wie Natur behandeln, wird es mit der Menschheit nicht richtig aufwärts gehen.

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