Neue Scanmethode für Flüssigkeiten an Flughäfen [Video]

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Sind die Tage gezählt, in denen Shampooflaschen das Securitypersonal mancher Flughäfen in Angst und Schrecken versetzen? Einige Forscher aus Los Alamos haben eine neue Technologie entwickelt, mit der man mit einem einfachen Scan feststellen kann, ob eine Flüssigkeit eine potentielle Bedrohung ist.

Flüssigkeiten sind unter anderem deswegen in der Flugzeugmitnahme so eingeschränkt, da es äußerst schwer ist, ihren Inhalt zu bestimmen, so Michelle Espy, Physikerin des Los Alamos National Laboratory und Projektleiterin von MagRay: Während mit traditionellen Röntgenmethoden bei gewöhnlichem Gepäck ein hoher Durchsatz bei guter Gefahrenerkennung möglich ist, besteht bei Flüssigkeiten nur eine begrenzte Sensibilität. Während ein MRT Flüssigkeiten unterscheiden kann, ist eine Erkennung von Sprengstoffen besonders bei komplexeren, selbst hergestellten oder Mischungen von Stoffen schwierig.

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Für sich alleine können weder Röntgenstrahlen, noch MRT-Technologie bedrohliche Flüssigkeit sicher identifizieren, in Kombination soll dies jetzt aber möglich sein. Wird bei MagRay ein Flüssigkeitsbehälter gescannt, zeigt das System dem Sicherheitspersonal auf einem Diagramm, wie die Flüssigkeit in Sachen Protonendichte und -aktivität einzuordnen ist. Dadurch kann man – so die Erklärung der Entwickler – feststellen, ob sich beispielsweise in einer Flasche Weißwein eben nur Weißwein oder ebenfalls Flüssigkeiten wie Nithromethan befinden. [Los Alamos National Laboratory]

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  1. Warum sollte Securitypersonal überhaupt Angstj oder Schrecken haben? Wann ist der letzte Checkpoint im Flughafen explodiert? — UMFRAGE: Wenn Sie häufiger Fluggast sind, würden Sie eine Fluglinie nutzen, die vor ihren Flügen für Fluggäste keinerlei Personenkontrollen durchführt? (Flugpreise sind natürlich um den Anteil für den Kontrollaufwand reduziert.)

  2. Welchen Schaden können 125ml Shampoo schon anrichten im Vergleich zu Tonnen von Treibstoff, warum sollten Dunkle Subjekte Sprengstoff an Bord schmuggeln wenn schon Tonnen von Kerosin an Bord sind. Als Zünder genügt ein Hochhaus, hat man ja gesehen.

  3. Die drei Personen, die den Kom von Reinhard M. nach unten geklickt haben können wohl den Gedanken nicht ertragen oder fühlen sich tatsächlich von ‚Shampoo‘ mehr bedroht als von auftankbaren Bomben oder wie kann ich das interpretieren? Oder war Herr M. pietätlos gegenüber den Opfern?

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