Diese Schockwelle bewegt sich mit tausendfacher Schallgeschwindigkeit

Schockwelle

Das Harvard-Smithsonian Center for Astrophysics hat über die Entdeckung einer Schockwelle berichtet, die sich mit Mach 1000 zurück ins Innere der Überreste der Tycho Supernova bewegt. Durch die hohe Geschwindigkeit fangen die Partikel an, zu leuchten.

Das Center for Astrophysics über das Phänomen: Als das Auswurfmaterial auf Gas traf, entstand eine Schockwelle, das Äquivalent eines kosmischen Überschallknalls. Diese Schockwelle bewegt sich heute mit etwa Mach 300. Gleichzeitig entstand aber auch ein gewaltiger Rückstrom – eine gegenläufige Schockwelle, die sich mit Mach 1000 nach innen bewegt.

Diese Schockwelle erhitzt Gase im Inneren des Überrests der Supernova und bewirkt, dass diese fluoreszieren. Der Vorgang ist ähnlich zu dem bei fluoreszierenden Glühbirnen, statt mit sichtbarem Licht leuchtet der Supernovaüberrest aber mit Röntgenstrahlen. Die gegenläufige Schockwelle macht diese Überreste erst sichtbar und ermöglicht es uns, sie hunderte von Jahren nach dem eigentlichen Ereignis zu untersuchen. [Harvard-Smithsonian Center for Astrophysics]

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  1. ich finde das ereignis auch fantastisch. aber die „Mach“ hat im weltall nichts zu suchen.

    jedoch sind diese geschwindigkeiten nicht mehr so eindrucksvoll, wenn man sich andere phänomene im weltall anschaut (zB Pulsare).

  2. Naja es ist ja nur ein renomiertes Astrophysik Institut welches diese Meldung inklusive Mach Vergleich herausgegeben hat… aber ihr beiden wisst es bestimmt besser….

    Es soll doch nur eine Vergleichmöglichkein für den Normalen Menschen gegeben werden, Schallgeschwindigkeit ist vielen ein Begriff, also kann man sich so einen Vergleich durch aus besser vorstellen. Und auch wenn es im All keinen Schall gibt, so kann man dennoch eine Geschwindigkeit dort draussen in Bezug zur Geschwindigkeit des Schalls in irdischer Luft setzen….

  3. Das mit er Schallgeschwindigkeit ist genauso wie damals beim baumgartner oder wie der hieß der ausm Weltall gesprungen is, hätte er tatsächlich die Schallgeschwindigkeit durchbrochen wärs ganzschön unangenehm für ihn geworden. Aber was noch komisch is im Artikel, „sie leuchten wegen der hohen Geschw.“ Die Partikel bewegen sich ja nicht mit 1,2 Mio km/h, es is die Welle, kann man sich vorstellen wie Autos die auf der Autobahn fahren. Das vorderste Auto bremst, und dann das dahinter, dieser „bremseinsatz“ bewegt sich wie ne Welle nach hinten durch die „Masse“ der Autos. Diese „bremswelle“ kann sich sehr schnell durch die Masse bewegen, aber deshalb bewegen sich die Autos ja nicht schneller…

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