Was passiert mit unseren Online-Accounts wenn wir sterben?

Perpetu

Nach dem eigenen Ableben existiert das digitale Abbild zunächst weiter. Doch was geschieht eigentlich mit den unzähligen Tweets und Statusposts? Mit den in Sepia gefärbten Erinnerungsfetzen aus glücklichen Tagen? Mit all den Katzenvideos und Duckface-Piktogrammen? Die Firma Perpetu möchte eine Antwort liefern.

Deren Service nennt sich „Full Online Legacy Support“. Ihr schreibt eure letzten Emails im Voraus, oder entscheidet, welche Photos beim Ableben auf eurer Facebook-Pinnwand stehen sollen. Dann gebt ihr „jemandem dem ihr vertraut“ (O-Ton Perpetu) einen Code, und dieser Vertraute kontaktiert das Unternehmen dann im Falle eines Falles. Nachdem Perpetu versucht hat, euch per Telefon oder Email zu erreichen, werden die digitalen letzten Wünsche nach einem bestimmten Zeitraum in die Tat umgesetzt.

[If You Die, What Happens to your Online Accounts?]

Die Idee hinter dem Startup ist nach Aussagen einer Mitgründerin gegenüber Techcrunch, dass die Menschen die Kontrolle darüber behalten sollten, wieviel ihrer Online-Aktivitäten sie wem gegenüber preisgeben wollen. Mit der kostenlosen Version könnt ihr letzte Wünsche für Twitter und Facebook hinterlassen, für Gmail, Dropbox, Flickr und Github müsst ihr fünfzehn Dollar im Jahr zahlen.

[Perpetu]

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  1. Finde ich generell ne gute Idee…
    Wenn man seine Löschung derzeit beantrage heisst das ja nicht, dass die Daten weg sind…Wenn ich mich jetzt einloggen würde, hätte ich wohl meinen letzten post von vor 5 Jahren drin…

    Für die digitale Welt nach unserem Leben eine gute Idee!

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