Quadrocopter: Schweizer Entwickler machen Drohne via Software-Update absturzsicher

quadrocopter_zürich

Der Quadrocopter ist ein cooles Gadget: einfache Bedienung via Smartphone, coole Luftaufnahmen via Kamera, und auch gar nicht mehr sooo teuer. In Zürich wollen Entwickler den Quadrocopter jetzt noch cooler machen - und zwar absturzsicher - mit einem intelligenten Software-Update.

Wer einen Quadrocopter und ein erhöhtes Maß an Ungeschicktheit sein Eigen nennt, der weiß: Ein kaputtes Flugobjekt huscht weniger grazil durch die Lüfte als ein funktionstüchtiges. Um nicht zu sagen: Ein kaputtes Flugobjekt stürzt ab wie ein Stein. Zumindest außerhalb von Zürich. Dort haben Entwickler des Institutes of Technology eine Software programmiert, die eine Drohne beim Ausfall eines Propellers oder mehrerer Propeller in der Luft hält.

Wie das unten stehende Video beweist, verliert der Quadrocopter zwar zuerst etwas an Höhe, findet aber danach automatisch und stabil zu seiner ursprünglichen Position zurück. Laut den Entwicklern funktioniert das System mit den meisten Quadrocoptern via Software-Update und sogar dann, wenn sich drei Propeller verabschieden.

An dieser Stelle: Viel Erfolg all jenen, die jetzt schon darüber nachdenken, in Zukunft Amazon-Quadrocopter vom Himmel zu schießen.

[ETH Zürich via Gizmodo.com, Bild: ETH Zürich]

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  1. da steht nirgends das mehrere propeller verloren gehen können!
    Da ist die Rede von einem einzigen Propeller.
    Bitte korrigieren..

    1. “«Die Software hält einen Multicopter in der Luft und ermöglicht eine kontrollierte Notlandung mit nur drei, zwei oder sogar nur einem intakten Motor.»”(ETH Zürich) “But you can forget about trying to shoot one down for some free electronics thanks to new software that allows a quadcopter to stay aloft—and on course—even after losing one or more of its propellers.” (Gizmodo.com) Wenn ein Motor nicht intakt ist wird wohl auch der entsprechende Propeller nicht mehr funktionieren! Bitte lesen lernen…

      1. Dein “Zitat” ist übrigens von der englischen Gizmodo Seite, das ist nicht die ursprüngliche Quelle – es ist von der selben “firma” / “stelle”. Auf der wirklichen Quelle steht das nur 1 Propeller ausfällt, nicht das alle außer 1 ausfallen kann.
        Wenn du mich schon hatest, dann informiere dich zuvor bitte – das ist nämlich fail was du hier bringst.
        Mein 1. Comment ist richtig, lebe damit.

    2. Ich kann euch beiden nicht wirklich folgen… habt ihr die Quelle nun gelesen oder nicht? Die News auf der Seite der ETHZ besagt folgendes : «Die Software hält einen Multicopter in der Luft und ermöglicht eine kontrollierte Notlandung mit nur auf Gizmodo drei, zwei oder sogar nur einem intakten Motor.» Für mich klingt es als hätte der Artikel hier das durchaus korrekt wieder gegeben.

      1. Scheint von Gizmodo nun korrigiert worde zu sein. Zuvor stand in dem Artikel hier das die Drohne mit nur einem funktionierenden Propeller diese hier erwähnte Methode / Algorightmus stabilisiert werden kann.. und das stimmt nunmal nicht. Selbst im Video wird nur ein ausfallender Propeller gezeigt. Es wurde hier jedoch erzählt das nur ein einziger Rotor benötigt wird zur Stabilisierung, was aber falsch ist – denn die Quelle bezieht sich darauf das ein rotor ausfällt, nicht alle bis auf einem.

  2. “«Wenn unsere neue Software den Ausfall EINES Propellers oder Motors feststellt, nutzt sie die übrigen Propeller, um eine kontinuierliche Drehbewegung des Quadrocopters zu erzeugen», erklärt Mark Müller, Doktorand am Institut für Dynamische Systeme und Steuerung der ETH Zürich. Der Failsafe Algorithmus kippt sodann die Drehachse dieser Rotationsbewegung. Über eine zusätzliche Anpassung des gesamten Schubs, der von den verbleibenden Propellern erzeugt wird, kann er die Bewegung des Vehikels kontrollieren.”

    ein rotor der ausfällt, nicht alle bis auf einem. Das ist ein unterschied.
    Dort steht rein garnichts in der Quelle das nur ein Rotor verbleiben kann, und die restlichen Rotoren ausgefallen sein.
    Und als Quelle zählt nicht die Englische Gizmodo Seite, sondern die Universität.

    grüße

    1. Aber es steht auch eindeutig in dem Text, dass dies auch mit nur einem intakten Motor möglich ist. Und wenn der Motor nicht mehr intakt ist kann man eigentlich auch davon ausgehen, dass sich der Rotor nicht mehr funktioniert.

      1. Ich habe schon 3-4 mal de Text nochmal durchgelesen, ich sehe dort nirgends eine Angabe das es mit nur noch einem Motor/Rotor funktioniert. Habe sogar mit strg+f nach deinem zitat gesucht, wurde aber nicht gefunden.
        Wie soll aber das ganze mit nur einem einzigem Rotor stabilisiert werden? Das klappt theoretisch garnicht, man kan vllt mit Glück den Sturz um eine cm weiter weg lenken, aber Stabilisieren.. eher nicht.
        Wie gesagt, ich finde das von dir hier zitierte zitat nich auf der quelleseite, das steht bei mir hier nirgends – weiß nicht wo du das her hast, bei mir stehts nicht auf der Universitäts Seite.

      2. P.s: Damit das vorab klar ist, und kein missverständnis bringt.
        Motor kaputt = Rotor geht nicht
        Rotor weg = Motor sinnlos

        Ich sehe da keinen Unterschied bei ob der motor oder rotor kaputt ist, falls dies das missverständnis hervorgerufen haben sollte zwischen uns.

        1. Ich sehe da auch keinen Unterschied aber die Textstelle, die Sprotte und ich Zitieren findet man im vorletzten Abschnitt auf der Seite vom ETHZ Seite.
          «Unsere Failsafe Technologie braucht keine zusätzliche Hardware, es ist ein reines Software-Upgrade. Das bedeutet, dass es einfach in heutige Multicoptern implementiert werden kann», sagt Müller. «Die Software hält einen Multicopter in der Luft und ermöglicht eine kontrollierte Notlandung mit nur drei, zwei oder sogar nur einem intakten Motor.»

  3. Ich denke, das Ding fliegt mit reiner Software – ganz ohne Prop und ohne Motor.
    Steht jedenfalls nirgends, dass es das nicht tut.

  4. Niemand kann das Rad neu erfinden, aber jedes Sicherheitssystem, was einen Unfall mit Sachschäden oder gar mit mit Menschen verhindert, um Schlimmeres zu verhindern, sollte nicht gleich immer verteufelt werden, um die eigene Profilierung vorwärts zu treiben. Ich finde es gut bis hierhin

    1. Gebe Dir vollkommen recht. Schlage aber vor, doch etwas zu verteufeln, nämlich die Drohnen selbst. Für Überwachungszwecke sollten sie so gebannt sein wie Giftgaswaffen. (ok, das könnte jetzt zu Lachern reizen) ist aber wohl klar was gemeint ist. Jedes Land hat sie, aber zum Einsatz kommen sie nur im Kriegsfall. – Nix gegen Spielzeuge oder friedliche Filmchen aus der Vogelperspektive.

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